Jetzt ist alles anders

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Seit jeher hat sich die Hysterie dadurch ausgezeichnet, dass sie – wandelbar und anpassungsfähig – sich festlegendem Zugriff entzieht. Während sie in der Psychoanalyse zunächst als ödipale Neurose par excellence auftauchte, stehen heute ihre Verbindungen mit Borderline-Störungen mehr im Mittelpunkt des Interesses. Anhand einer klinischen Darstellung befasst sich der Vortrag mit den Problemen, welchen die psychoanalytische Behandlung einer – nach Elisabeth Zetzels Differenzierung – ‚so-called good hysteric’ begegnet.Lilian Berna-Simons: Psychoanalytikerin in freier Praxis in Zürich