Tagung Fantasma und Affekt

20. - 21. Juni 2014

Referenten

Edith Seifert, Daniel Bischof, Rony Weissberg, Claus-Dieter Rath, Karl-Josef Pazzini, André Michels u.a.

Informationen

Diese Tagung ist eine Kooperation des Psychoanalytischen Kollegs mit dem PSZ und dem Lacan Seminar und beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Fantasma und Affekt. Lacan sieht im Fantasma die zentrale, weitgehend unbewusste Struktur, mit welcher der Neurotiker sein Begehren aufrecht erhält. Zugleich halte das Subjekt im Fantasma an einem Stück seiner inzestuösen Befriedigung fest. Dies bedeutet für die Bewäl-tigung des Ödipus, dass das Subjekt ein Stück der Separation, der Trennung, vermeidet. Gerade im Zusammenhang mit dieser ganzen Problematik um Ablösung und Trennung von inzestuösen Objekten macht es Sinn, das Fantasma im Verhältnis zum Affekt zu denken. So zum Beispiel im Verhältnis zur Angst, zur Schuld oder zur Scham. Zeigen sich im Fantasma überhaupt Affekte und welche – oder ist das Fantasma affektlos, 'still'? Und: Welche Rolle spielt der Affekt beim Subjekt, das im Fantasma erscheint und wie sieht es diesbezüglich aus mit dem Subjekt, das diese Phantasie produziert? Zu diesen Fragen sind am Freitagabend einführende Vorträge geplant und am Samstag ein Klinisches Seminar mit Falldarstellungen und weiteren Referaten.

Für das detaillierte Programm der Tagung wird im April ein Flyer verschickt.