Das Subjekt der Psychoanalyse –

eine Expedition in psychoanalytische Denkwelten.

Informationen

Das im gedruckten Programm publizierte Datum (25.5.) ist falsch.

Die Theoriewelten der Psychoanalyse sind, neben allem, ein intellektuelles Abenteuer. Die Analyse der inneren Ausgelegtheit des Subjekts ist der zentrale Gegenstand vor allem der Freudschen Psychoanalyse. Damit reiht sie sich in die Tradition der Subjektphilosophien ein. Im Vortrag werden einige charakteristische Denkfiguren der psychoanalytischen Subjekttheorie vorgestellt, in denen sich die Eigenheit psychoanalytischen Denkens selbst inszeniert.

Lilli Gast, Prof. Dr., ist Vizepräsidentin der International Psychoanalytic University und Professorin für Theoretische Psychoanalyse / psychoanalytische Subjekt- und Erkenntnistheorie. Ausserdem apl. Professorin an der Leibniz Universität Hannover.
Forschung, Lehre und Veröffentlichungen im Bereich der psychoanalytischen (Erkenntnis-) Theorie und Metapsychologie, der Ideen- und Theoriegeschichte der Psychoanalyse sowie der psychoanalytischen Subjekt- und Geschlechtertheorie. Aktueller Forschungsschwerpunkt: ethische Dimensionen der PsA und ihre Verbindung zur philosophischen Anthropologie.

Zahlreiche Publikationen, u.a.:
›Das Subjekt in der Zeit. Einige psychoanalytische Überlegungen zur Ethik der Endlichkeit und der Generationalität‹. In: I. Härtel et al (2013), Orte des Denkens – mediale Räume, Göttingen;
›Zur Melancholie des Geldes. In: I. Focke et al (2013), Macht des Geldes, Stuttgart;
›Vorbei! Ein dummes Wort. Ist das Projekt der Psychoanalyse als kritische Sozialwissenschaft am Ende?‹, In: M. Leuzinger-Bohleber et al (2011), Psychoanalyse: interdisziplinär – international – intergenerationell, Göttingen;
›Das Unheimliche der Ambivalenz‹, Forum der Psychoanalyse, 2011, 27:349–358;
›Kein Ort. Nirgends? Das Subjekt der Erkenntnis und die Idee der Universität.‹ Psychologie & Gesellschaftskritik, 2010, Jhrg. 33/34, Nr. 132/133, S. 154–171.