Ein Wiederbeginn nach Krieg, Holocaust und Freuds Tod Der Internationale Psychoanalytische Kongress 1949 in Zürich - Tagung

Die Teilnahme wird testiert und folgenden Themenbereichen (Nümmerli) zugeordnet: 3 und 5

Informationen

Organisiert vom Archiv zur Geschichte der Psychoanalyse, der Zeitschrift LUZIFER-AMOR, dem Freud-Institut Zürich (FIZ) und dem Psycho-analytischen Seminar Zürich (PSZ).

Der 16. IPV-Kongress in Zürich 1949 vereinigte die psychoanalytische Welt erstmals wieder nach Paris 1938. Dazwischen lagen Freuds Tod, der Zweite Weltkrieg, der Holocaust und die Auswirkungen der Vertreibung jüdischer Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker durch die Nationalsozialisten.

Diese Tagung 70 Jahre später dient der Erinnerung daran, mit welchen wissenschaftlichen Themen und unter welchen Umständen sich die psychoanalytische Bewegung in Zürich nach der langen Unterbrechung wieder versammelt hat. Sie reflektiert Versuche der Vergangenheitsbewältigung und Neuorientierung, zukunftsträchtige Beiträge und die spezifischen Schweizer Verhältnisse zur Zeit des Kongresses.

ReferentInnen: Nina Bakman, Dieter Bürgin, Judith Dupont, Susanne
Kitlitschko, Beate Koch, Thomas Kurz, Claus-Dieter Rath, Josef Schiess.