Die dunklen Seiten des Glamour

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Die dunklen Seiten des GlamourSpielarten des Schmutzigen Heiligen in der Gegenwartskultur.
Elegante Gesten, bestechende Formen, Müssiggang, Anhänglichkeit an Rauchwaren, laszive Bitten um Feuer, unanständige Worte und Witze: das sind die alltäglichen Erscheinungsformen des «schmutzigen Heiligen». Warum aber muss sich eine «reine Vernunft» heute so heftig gegen diese Dinge wehren, die vor wenigen Jahren noch als mondän empfunden wurden? Wie vernünftig ist eine Vernunft, die sich in ästhetischer Hinsicht um ihre Lust, und in politischer um ihre Beute bringt?Robert Pfaller lehrt Philosophie und Kulturwissenschaft an der Kunstuniversität Linz sowie an der Technischen Universität Wien. Mitglied der Neuen Wiener Gruppe – Lacan-Schule sowie der Forschungsgruppe Psychoanalyse «stuzzicadenti».Veröffentlichungen u. a.:2008 Die Ästhetik der Interpassivität. Hamburg: philo fine arts2008 Das schmutzige Heilige und die reine Vernunft. Symptome der Gegenwartskultur. Frankfurt/M.: Fischer2005 (Hg.:) Schluß mit der Komödie! Über die schleichende Vorherrschaft des Tragischen in unserer Kultur, Wien: Sonderzahl2002 Die Illusionen der anderen. Über das Lustprinzip in der Kultur, Frankfurt: Suhrkamp2000 (Hg.): Interpassivität. Studien über delegiertes Genießen, Wien/New York: Springer1997 Althusser – Das Schweigen im Text. München: Fink