Kurs 1

Die Bedeutung der Initialszene und der Handlungsdialog

Beginn 31. März 2014 20:30
Montag 14-täglich

③ Klinische Ausbildung
④ Theorie und Praxis spezifischer Behandlungssituationen

Dozenten

Manfred Vandewall

Informationen

Der Initialszene und dem Handlungsdialog gilt die Aufmerksamkeit, weil darin Unbewusstes in Szene gesetzt wird. Die analytische Situation wird als Zusammenspiel zwischen AnalytikerIn und PatientIn bzw. GruppenleiterIn und GruppenteilnehmerInnen verstanden, in der eine Szene reinszeniert wird, die das Abgewehrte beinhaltet. Durch Teilnahme beider daran, wird sie dem Verständnis zugänglich und kann so in Sprache übersetzt werden.

Methodisch wird die Gruppenanalytische Fallrekonstruktion angewendet. Die Teilnehmenden des Seminars bilden die Rekonstruktionsgruppe, welche ein schriftlich eingebrachtes Protokoll bearbeitet. Die Verbindung von Sequenzanalyse und Affektprotokollanalyse gestattet die Bildung einer Hypothese über den abgewehrten Grundkonflikt. Dabei ermöglicht die Sequenzanalyse den Weg zum Unbewussten über den Text, und die Affektprotokollanalyse erschliesst den Zugang zum Abgewehrten durch Gegenübertragungsreaktionen in der Gruppe.

Die Methode erweist sich insbesondere auch dann als hilfreich, wenn der therapeutische Prozess stagniert oder wenn das Verstehen des Therapeuten bzw. der Therapeutin durch äussere oder innere Umstände blockiert ist.

Das Seminar wird fortgesetzt und richtet sich an KollegInnen, die bereit sind, ein schriftliches Stundenprotokoll einer Einzel- oder einer Gruppensitzung einzubringen. Literaturhinweise werden zu Beginn des Seminars abgegeben. Die Gruppe umfasst max. 9 Teilnehmende.

* ab dem zweiten Abend jeweils von 20.15 bis 22.30 Uhr

Teilnehmerliste

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