Kurs 1

Lacan lesen: Die vier Grundbegriffe der Psychoanalyse: das Unbewusste, die Wiederholung, die Übertragung und der Trieb (Teil III)

Beginn 10. September 2012 12:00
20.15 - 23.00 Uhr, 1x monatlich

Informationen

Im November 1963 wird Jacques Lacan als Lehranalytiker von der IPA ausgeschlossen – nicht zuletzt wegen seiner Technik der variablen Sitzungslänge. In der Folge hält er sein wohl bekanntestes Seminar ab, «Die vier Grundbegriffe der Psychoanalyse». Dieses Seminar markiert eine Schnittstelle in Lacans Biographie und Werk und ist daher in mancher Hinsicht von Interesse für uns. So steht es in der Mitte zwischen seinen früheren, ums Imaginäre und Symbolische kreisenden Seminarien und den späteren, die sich mit dem Realen und dem borromäischen Knoten beschäftigen und enthält daher wesentliche Konzepte aus beiden Perioden. Zudem hat der erwähnte Ausschluss zur Folge, dass Lacan in diesem Seminar sein Verhältnis zur Freudschen Psychoanalyse reflektiert. Das so entstandene Seminar, das sich mit dem Unbewussten, der Wiederholung, der Übertragung und dem Trieb beschäftigt, wird zu seiner Auseinandersetzung mit den Grundbegriffen Freuds.
 
Nachdem wir uns in den vergangenen Semestern mit dem Begriff des Unbewussten und der Wiederholung beschäftigten, geht es nun abschliessend um die Übertragung und den Trieb.
 
Literatur: Lacan, J. (1987). Das Seminar, Buch 11 (1964). Die vier Grundbegriffe der Psychoanalyse. Weinheim, Berlin: Quadriga.
 
*Kursdaten: 10.9., 8.10., 5.11., 3.12.2012 sowie 14.1., 11.2. und 11.3.2013. Zudem findet am 10./11.11. 2012 ein Arbeitswochenende statt, in dem wir das bisher Gelesene nochmals zusammentragen und mit der Lektüre weiterfahren wollen. Insofern ist es gut möglich, auch jetzt noch in den Kurs einzusteigen.

Anmeldung:
Rony Weissberg
weissberg@gmx.ch
044 261 89 84
 
Geeignet für «PSZ für Studierende»Kurskosten: Fr. 120.–