Kurs 13

Das analytische Feld

Beginn 2. November 2011 12:00
20.30 Uhr, 14-täglich

Informationen

Mit dem Modell des analytischen Feldes wandelt sich die Perspektive auf uns als Analytiker. Es ermöglicht einen anderen Blick auf die Übertragungsdynamik. Die Frage, wann und wie Übertragungsdeutungen sinnvoll sind, kann anders aufgerollt werden.
Die Franco-Argentinier M. und W. Baranger entwickelten in den 60er Jahren das Konzept des bi-personalen Feldes. Sie nehmen an, dass beide Beteiligten in der analytischen Begegnung etwas Drittes schaffen, das sich radikal von dem, was jeder von den beiden getrennt vom anderen ist, unterscheidet.
Gruppenanalytiker wie Lewin, Pichon-Rivière, Foulkes und Bion benutzten in den 50er Jahren die Idee des Feldes. Ihre Konzepte verblieben jedoch am Rande der Hauptströmungen der psychoanalytischen Theorieentwicklung.
Dann war es F. Corrao in Italien, der in den Spuren von Bion und der Epistemologie von W. Pauli mit dem Konzept des Feldes gearbeitet hat. Er fokussiert dessen Transformationen und Entwicklungen (Analytiker, Analysand, Theorie).
 
An den einzelnen Abenden stellen einer oder mehrere TeilnehmerInnen einen ausgewählten Text vor, den wir gemeinsam diskutieren.
 
Die Literaturliste wird den Teilnehmenden nach der Anmeldung zugeschickt.
 
Schlüsselbegriffe: Übertragung, Analytisches Feld, Ko-Konstruktion, Ko-Kreation, innere Gruppen, Deutung, Mikrotransformationen
 
Anmeldung bis 3. Oktober:
Danielle Bazzi
dbazzi@dplanet.ch
 
Kurskosten: Fr. 120.–