Kurs 5

Einführung in die Lacansche Psychoanalyse

Beginn 5. April 2011 12:00
20.30 Uhr, 14-täglich

Informationen

Was in der Schweiz immer noch «Lacansche Psychoanalyse» heisst, ist in Frankreich ganz einfach «die Psychoanalyse». Nach der Neuformulierung von Freuds bahnbrechenden Entdeckungen durch Jacques Lacan ent­wickelt sich die Psychoanalyse allerdings weiter. Jean-Gérard Bursztein legt in seinem Buch «Die Psychoanalyse – eine paradoxe Wissenschaft» eine kohärente und konsistente Darstellung der heutigen psychoanalytischen Theorie vor. Er erteilt den Versuchen, die Psychoanalyse an die Naturwissenschaften anzugliedern, eine Absage. Im Gegenzug treibt er das Projekt einer mathematischen Verortung der Psychoanalyse (vor allem im Bereich der Topologie) voran.
Das Buch enthält eine wissenschaftstheoretische Situierung der Psychoanalyse, eine theoretische Grundlegung der psychoanalytischen Arbeit und eine ausführliche Beschreibung der Entstehung der Subjektstruktur. Seine Lektüre ist der Kern des Kurses, für den aber auch andere Materialien beigezogen werden können.
Der Kurs richtet sich an alle, die sich für das Thema interessieren, auch jene, die die Lacansche Theorie kennenlernen möchten.
Am Freitag, 13. Mai 2011 führe ich ausserdem mit einem Vortrag am PSZ, «Was ist die Psychoanalyse?», in die Thematik ein.


Literatur:
Bursztein, J.-G. (2011). Die Psychoanalyse – eine paradoxe Wissenschaft. Turia + Kant. (angekündigt). Original: (2009). Une Introduction à la science psychanalytique. Paris: Hermann.

*Der Kurs findet statt bei Dieter Sträuli, Oberdorfstr. 9, 8001 Zürich, 1. Stock.

Anmeldung:Dieter Sträuli Oberdorfstr. 9, 8001 Zürich d.straeuli@psychologie.uzh.ch


Kurskosten: Fr. 120.–