Kurs 12

Klinische (Störungs-) Bilder psychoanalytisch betrachtet. - Was stört im Bild? Wen stört das Bild? Was störte vor der Störung?

Beginn 30. Oktober 2013 20:30
Mittwoch 20.30 Uhr, 14-täglich

Dozenten

Treffpunkt Junge Psychoanalyse

Informationen

Klinisches Material psychoanalytisch betrachten heisst immer auch, hinter und über dieses Bild hinauszublicken, wo Triebhaftes, Unbewusstes und Spuren von Beziehungserfahrungen am Werk sind. Die Menschen, die uns im psychotherapeutischen Alltag mit ihren Symptomen in einer je spezifischen Weise begegnen, stehen dabei als Subjekte im Vorder-grund – ihr Leiden hat eine Geschichte: Es wird an und in Beziehungen erfahren und wiederum im Beziehungsgeschehen des therapeutischen Prozesses zur Darstellung gebracht.
Die Ringveranstaltung des Wintersemesters 2013/2014 bietet Studierenden, PsychologInnen und ÄrztInnen, Pflegefachleuten sowie weiteren Interessierten die Möglichkeit, Psychoanalyse in ihren verschiedenen Facetten als Behandlungsmethode und Denkweise kennenzulernen.
Anhand der Auseinandersetzung mit wichtigen psychiatrischen Diagnosen geben klinisch tätige PsychoanalytikerInnen einen Einblick in ihre psychotherapeutische Tätigkeit in Institution und Praxis.
30.10.2013 Maria Cerletti: Psychoanalytisches Diagnostizieren wie geht das?
13.11.2013 Agnes von Wyl: Essstörungen
27.11.2013 Olaf Knellessen: Weisses Rauschen. Zur Bildstörung der Depression.
11.12.2013 Richard Korbel: Persönlichkeitsstörungen
08.01.2014 Julia Braun: Schizophrene Psychosen. Modifikationen der klassischen psychoanalytischen Behandlungstechnik
22.01.2014 Walter Heuberger & Eric Winkler: Psychosomatik
05.02.2014 Lutz Wittmann: Trauma – Geschichten vom Nichterzählba-ren