Kurs 14

Pioniere der Kinderpsychoanalyse –

Beginn 22. Oktober 2009 02:41
20.30 Uhr, 14-täglich

Informationen

Melanie Klein, Anna Freud, Donald W. WinnicottFreuds Erkenntnisse über die Ursprünge der Neurosen im Kindesalter regten schon bald PsychoanalytikerInnen dazu an, auch mit Kindern psycho-analytisch zu arbeiten. Die Namen Melanie Klein, Anna Freud und D.W. Winnicott stehen für Pionierarbeit auf diesem Gebiet: Aus ihren kinder-psychoanalytischen Erfahrungen formulierten sie je unterschiedliche neue entwicklungstheoretische und klinische Positionen und legten damit Grundsteine für weitere Entwicklungen.In drei Semestern setzen wir uns mit diesen Positionen auseinander. Nachdem im ersten Semester Daniel Bischof die Position Melanie Kleins vorgestellt hat, und im darauf folgenden Semester Egon Garstick diejenige von Anna Freud, ist nun die Reihe an D.W. Winnicott.Donald Woods Winnicott war gewiss einer der originellsten Denker und Praktiker in der Britischen Psychoanalytischen Gesellschaft. Seine Tätigkeit als Kinderarzt, die er neben der psychoanalytischen Arbeit nie ganz aufgab, seine ausgedehnte Erfahrung mit Müttern und Säuglingen, und vor allem seine Gabe, mit Kindern in einen unmittelbaren Kontakt zu tre-ten und Zugang zu ihrem Denken und ihren Problemen zu bekommen, verhalfen ihm zu theoretischen Konzeptualisierungen, die inzwischen po-pulär geworden und in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen sind – aber vielleicht gerade darum auch immer mal wieder eine Lektüre in der Originalfassung verdienen.Wir werden uns in diesem Semester aber nicht nur mit dem Theoretiker Winnicott befassen, sondern ebenso mit Arbeiten, in denen er uns seine Arbeitsweise als Kinderanalytiker lebendig werden lässt. Der Kurs richtet sich an KollegInnen in kinderpsychoanalytischer Weiter-bildung, andere Interessierte sind willkommen.Durchführung des Seminars in diesem Semester: Lilian Berna
Anmeldung:    
Lilian Berna-SimonsTel. 044 201 21 48lbs@bluewin.ch
Kurskosten: Fr. 120.–