Kurs 03

Die Einsamkeit der Supervisorin/des Supervisors. Von der Schwierigkeit, sich als SupervisorInnen auszutauschen

Beginn 31. Oktober 2016 20:30
Montag 14-täglich

Dozenten

Informationen

Supervision ist seit den Anfängen ein wesentliches Element der Weiter- und Fortbildung für PsychoanalytikerInnen und psychoanalytische Psycho-therapeutInnen – neben der eigenen Analyse und der Aneignung der psychoanalytischen Theorie. Während es in früheren Diskussionen vor allem darum ging, ob zur Supervision oder „Kontrollanalyse“ eher die Lehr- oder die therapeutischen Aspekte gehören, stehen heute die komplexen Beziehungen zwischen PatientIn, AnalytikerIn und SupervisorIn im Vordergrund. Aktuelle Fragen, welche die „psychoanalytic community“ im Zusammenhang mit Supervision beschäftigen, sind unter anderem: Wie lässt sich eine gemeinsame Sprache finden, um die Aufgabe und Funktion der Supervision in der aktuellen Pluralität psychoanalytischer Modelle zu konzeptualisieren, und wie kann im Rahmen des Supervisionsprozesses psychoanalytische Kompetenz gefördert und eingeschätzt werden?

In diesem Seminar möchten wir zusammen mit anderen SupervisorInnen Konzeptualisierungen und Praxis der Supervision in der psychoanalytischen Weiter- und Fortbildung aus der Perspektive unserer eigenen Erfahrungen erforschen.

Der Kurs richtet sich an KollegInnen, die als SupervisorInnen tätig sind.

Arbeitsweise/Gestaltung des Kurses:
Wir beginnen mit Lektüre verschiedener theoretischer Ansätze zum Thema und möchten Grundlagen für eine „Intervision von SupervisorInnen“ erarbeiten. Die Literatur steht nach der Anmeldung im Intranet zur Verfügung.