Kurs 01

Die Subjektivität der AnalytikerIn im therapeutischen Prozess

Beginn 24. Oktober 2016 20:30
Montag 14-täglich

③ Klinische Ausbildung

Informationen

In Theorie und Praxis der Behandlungstechnik hat sich inzwischen die An-nahme etabliert, dass das Übertragungsgeschehen nicht nur als Spiegelung des Innenlebens des Analysanden zu verstehen ist. Der sog. „Eigenanteil“ des Analytikers/der Analytikerin wird in der Literatur vor allem im Zusammenhang mit Behandlungskrisen diskutiert. Was aber nun genau als Eigenanteil verstanden wird und welcher behandlungstechnische Umgang via Selbstreflexion des Therapeuten daraus folgt, ist nicht nur mit der jeweiligen Individualität des Analytikers/der Analytikerin verknüpft, sondern auch mit der vorherrschenden schulischen Ausrichtung.
Wir werden uns anhand von veröffentlichten Falldarstellungen verschiedener analytischer Richtungen nachfolgende Konzepte näher anschauen und diskutieren.
Dezentrieren: Barwinsky, Brandchaft, Jaenicke
Die innere Arbeit: Bauriedl, Grüttner, Löchel, Plenker
Im Anschluss an die jeweilige Diskussion besteht auch die Möglichkeit, eigene Fälle einzubringen.
Der Kurs richtet sich an alle Interessierten. Die Bereitschaft, sich mit Textabschnitten auseinanderzusetzen und diese vorzustellen, wird vorausgesetzt.