Kurs 5

Psychoanalyse in psychiatrischen Institutionen: Quo vadis?

Beginn 2. Oktober 2007 01:16
20.30 Uhr, 14-täglich

Informationen

Die Frage nach dem «Wohin» von Psychoanalyse im psychiatrisch-institutionellen Rahmen stellt sich heute um so mehr, als sich zum einen die etablierte Psychoanalyse recht stark in ihr privates «Cabinet» zurückgezogen hat und zum anderen gerade die im institutionellen Bereich arbeitenden Ärzte und Psychologen für ihre Weiterbildung ans PSZ kommen. Mit dem «Wohin» ist aber auch schon eine Antwort angedeutet, denn wir wollen Vernetzung, wir wollen Vermittlung von relevantem psychoanalytischem Wissen, wir wollen Forschung z.B. bezüglich «neuer Diagnosen». Dabei interessiert uns auch das Verhältnis von Psychoanalyse, psychiatrischer Institution und Repression. Die Study Group soll hierfür Ansätze erarbeiten, wichtige Themen und Fragen sollen als Grundlage für spätere Kurse und Vertiefungen gesammelt werden.Ein erster Themenkatalog wurde in der Vorbereitung zusammengestellt: • Kurztherapie • Psychoanalytisch arbeiten im sozialpsychiatrischen Rah-men • Psychoanalytische Arbeit in «kuriosen» Settings • Geschichte der psychoanalytischen therapeutischen Arbeit in der Institution • Wo finden wir die theoretische Abstützung unserer Arbeit? • Administration/Berichte an Kostenträger • Übergaben an Nachbehandler • Vorbehalte gegenüber unserem psychoanalytischen Arbeiten / Ängste, sich zu psychoanalytischem Arbeiten zu bekennen / Ängste anderer vor psychoanalytisch Arbeitenden • Stellung und Umgang der Psychoanalyse in/mit der MethodenvielfaltWir möchten mit Texten arbeiten, Fälle besprechen und Erfahrungen austauschen.*Zur genaueren Planung des Semesters treffen wir uns am Dienstag, 2.10.Der Kurs richtet sich an alle, die in psychiatrisch-psychotherapeutischen Institutionen arbeiten und am Thema Interessierte.Weitere Angaben und Anmeldung:
Walter Heubergerwalter.heuberger@klinikschuetzen.ch