Kurs 21

Adoleszenz

Beginn 3. November 2007 02:39

Informationen

in Zusammenarbeit mit dem Verein für psychoanalytische Sozialarbeit Zürich03. November   
Mario Erdheim, Zürich
Adoleszenzkrise und Gesellschaftskrise
Wie hält man es in einer Gesellschaft aus, die sich in einer permanenten Krise befindet? Das krisenhafte Geschehen, das die moderne Adoleszenz charakterisiert, erweist sich als das Übungsfeld, in dem man sich die Fähigkeiten aneignet, um in einer Gesellschaft zu bestehen, deren Wandel sich immer weiter beschleunigt.
24. November   
Klaus Ottomeyer, Klagenfurt
Migration, Trauma, Adoleszenz
Jugendliche von ausländischen Familien befinden sich in einem Familien-system, das einer beträchtlichen Stresssituation ausgesetzt ist, aber auch dem Einzelnen Ressourcen zur Verfügung stellt. Die traditionellen Rollen geraten in eine Verschiebung, die wir in der Betreuung und Therapie zu verstehen suchen oder verstehen sollten. Individuelle Traumata werden in Familien aufgefangen, aber auch weitergegeben. Es ist wichtig, unseren eigenen Irritationen in der Begegnung mit Familien anderer Kulturen nachzuspüren.
8. Dezember   
Gisela Leyting, Zürich
Die weibliche Adoleszenz im Spannungsfeld von sich wandelnden Geschlechterrollen
Adoleszenz bedeutet auch Entwicklungs- und Übergangsraum, der Ju-gendliche mit Aufgaben, die Körper und Seele, Familie und soziales Um-feld betreffen, konfrontiert. Referat und Austausch im Workshop widmen sich speziell weiblichen Jugendlichen. Die Erweiterung des Verständnis-ses der Identitätsentwicklung und ihrer möglichen individuellen und in-terpersonell-sozialen Probleme sollen die alltägliche Arbeit im sozialen und therapeutischen Bereich unterstützen.
* Der Kurs richtet sich an SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen, PsychologInnen, ÄrztInnen. Die Veranstaltungen finden jeweils von 9.30 bis 15.30 Uhr statt, an der Ausstellungsstrasse 25, 8005 Zürich
Schriftliche Anmeldung:   
Esther LeuthardAusstellungsstrasse 25, 8005 Zürichesther.leuthard@bluewin.ch