Kurs 8

Ich ist ein Anderer – Lacansche Konzepte in der klinischen Praxis

Beginn 8. Mai 2007 01:23
20.30 Uhr*

Informationen

Das Lacansche Denken, seine Formeln und Konzepte ermöglichen unse-res Erachtens eine radikale Ausrichtung der Praxis auf das Unbewusste. Zugleich gilt sein Werk vielen als hermetisch, esoterisch und/oder schwer verständlich. Mit diesem Kurs, der zugleich eine Studygroup, ein «Work in Progress» sein will, beabsichtigen wir dreierlei:1. wollen wir auf «anschauliche» Art einige zentrale Konzepte aus Lacans Therorie und Praxis einführen: wie versteht Lacan z.B. Freuds Formel «Wo Es war soll Ich werden» und was folgt daraus für die Praxis.2. wollen wir anhand der erarbeiteten Begrifflichkeiten dem nachgehen, was Ziel und Ausrichtung der Psychoanalyse bei Freud resp. Lacan aus-machen: wir denken hier z.B. an den «gewachsenen» Fels, an die Urszene, das Begehren des Analytikers, das Durchqueren des Phantasmas etc. 3. letztlich: Was bedeuten solche, oft so grossartige und vielzitierte Formeln in unserer konkreten Arbeit; was ist es, was wir tatsächlich tun? Hier geht es uns um die Reflexion unserer eigenen Praxis auch anhand von Vignetten oder Fällen; und genau hier stellt sich die Frage, was sind hilf-reiche Konzepte um unser Tun, unser klinisches Handeln zu erfassen.Wir wollen diesen Fragen anhand von zwei Werken von Bruce Fink nachgehen, nämlich «Klinische Einführung in die Lacansche Psychoana-lyse» (2005) und «Das Lacansche Subjekt» (2006). Wir arbeiten auch mit Abschnitten aus Lacans Seminar X und XI.Wir richten uns sowohl an AnfängerInnen wie an erfahrene KollegInnen, die gemeinsam anhand vielleicht unvertrauter Konzepte ihre Praxis reflek-tieren wollen. * Weitere Daten: 22. Mai, 5. und 19. Juni, 3. Juli sowie ein abschliessender Samstagnachmittag am 7. Juli von 13.00 bis 17.15 Uhr. Anmeldung bis 31.3.2007:    
Barbara Langraf Fellmannbarbara.langraf@hispeed.ch 
oder
Rony WeissbergWeissberg@gmx.ch