Kurs 19

Gruppentherapie im stationären und teilstationären Setting (Study Group)

Beginn 20. April 2013 12:00
10.30 - 14.00 Uhr

Informationen

Im Kurs sollen die spezifischen Herausforderungen der Gruppentherapie auf der Grundlage ausgewählter Texte und Konzepte und eigener Fälle diskutiert werden. Dabei werden verschiedene institutionelle Kontexte und Settings mit ihren Implikationen für ein psychodynamisch orientiertes Arbeiten mit Gruppen in den Blick genommen.
Der Kurs soll den Austausch über Erfahrungen ermöglichen, mit denen oftmals TherapeutInnen mit wenig klinischer Erfahrung in psychiatrisch-psychotherapeutischen Institutionen konfrontiert sind. Anhand von Beispielen aus dem klinischen Alltag der Teilnehmenden werden wir insbesondere auch technische Fragen diskutieren: Welche Aufgaben muss die Gruppenleitung übernehmen? Wie leiten wir Gruppen, die sehr heterogen zusammengesetzt sind, an denen z.B. auch psychotische PatientInnen teilnehmen oder viele auf Borderline-Strukturniveau interagieren? Wie lässt sich mit Herausforderungen wie etwa fehlender Motivation, heftiger Aggression oder Suizidabsichten umgehen?
Literatur:Hirsch, M. (2008). Die Gruppe als Container. Mentalisierung und Symbolisierung in der analytischen Gruppenpsychotherapie. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. Yalom, I. D. (2005). Im Hier und Jetzt. Richtlinien der Gruppenpsychotherapie. München: Btb.
Eine detaillierte Literaturliste ist nach Anmeldung erhältlich. Literaturwünsche der Teilnehmenden sind willkommen. Textlektüre wird vorausgesetzt.
* Die Gruppe trifft sich an vier Samstagen; die Sitzungen finden semester­übergreifend statt. Erster Termin: 20.4.2013
Anmeldung:
Nicole Burgermeister nicole.burgermeister@gmx.ch
Für diesen Kurs gibt es eine Bestätigung, kein Testat
Kurskosten: Fr. 120.-