Kurs 7

Lektüregruppe: Sprachtheorien der Psychoanalyse

Beginn 9. April 2013 12:00
19.30 – 21.10 Uhr, 14-täglich

Informationen

Beginnend bei Freuds frühem Text Zur Auffassung der Aphasien (1891) lernen wir die Grundlagen der Konzeptualisierung des Unbewussten (Wort- und Dingvorstellungen, Assoziationen) und des psychischen Apparats (Sprachmaschine) kennen. Dann vollziehen wir einen Sprung zum späteren Werk Freuds, wo uns der psychische Apparat als Schriftmaschine, in Form des Wunderblocks, begegnen wird. Während der Wunderblock bei Freud die Funktion des psychischen Wahrnehmungsapparats versinnbildlicht, wird er bei Derrida daraufhin befragt, was Text ist und was die Psyche, um durch Text dargestellt werden zu können.
Nachdem wir zuerst über Sprachstörungen und dann über Verschriftlichung gelesen haben, widmen wir uns mit Lacan dem Unterschied von Sprache und Sprechen, deren verschiedene Funktionen und Lacans Aussage, das Feld der Psychoanalyse sei das gesprochene Wort.
Die Lektüregruppe richtet sich an alle, die sich für Sprachtheorien im Rahmen und am Rande der Psychoanalyse interessieren. Alle Teilnehmenden wählen einen Text beziehungsweise eine Textpassage aus, stellen sie den anderen Gruppenmitgliedern vor und leiten eine anschliessende Diskussion ein, deren Ziel die Klärung von Verständnisfragen, zentraler Begrifflichkeiten, theoretischer Prämissen oder ähnlichem sein kann.

Die Lektüreliste wird gemeinsam mit der Anmeldebestätigung verschickt.

Anmeldung, Fragen oder Lektürevorschläge:
Dragica Stojkovi?ds@psychoanalytische-praxis.ch

Für diesen Kurs gibt es eine Bestätigung, kein Testat
Geeignet für «PSZ für Studierende»            Kurskosten: Fr. 120.–