Kurs 10

Hirnforschung und die Wirkungsweise der Psychotherapie

Beginn 1. November 2005 10:56
20.30 Uhr, 14-täglich

Informationen

In der Hirnforschung kann das menschliche Gehirn als ein selbstorganisie-rendes System betrachtet werden, also als ein System, welches das Verhal-ten (Denken, Emotionen, Entscheidungen, etc.) auf der Basis seiner eige-nen Biographie kreiert. Die Ergebnisse dieser Forschung werden zu einem integrativen Hirnfunktionsmodell zusammengefasst [1,2]. Die Vorschläge dieses Modells werden benutzt, um im Dialog mit den TeilnehmerInnen folgende Themen zu besprechen: 1) Die Entstehung wichtiger psychoana-lytischer Begriffe wie Widerstand, Verdrängung, Übertragung und Gegen-übertragung, Durcharbeiten, sowie auch Traum–Erinnerung und Traum–Vergessen, und 2) Die Wirkungsweise der Psychoanalyse.Literatur:[1]    Koukkou, M.; Lehmann, D. (1998): Ein systemtheoretisch orientiertes Modell der Funktionen des menschlichen Gehirns, und die Ontogenese des Verhaltens: eine Synthese von Theorien und Daten. In: Koukkou, M.; Leuzinger-Bohleber, M.; Mer-tens, W. (Hrsg.): Erinnerung von Wirklichkeiten: Psychoanalyse und Neurowissen-schaften im Dialog, Vol. 1: Bestandesaufnahme, Cotta/Verlag Intern. Psychoanaly-se (VIP), Stuttgart, S. 287-415, ISBN 3-608-91954-6[2]    Koukkou, M.; Lehmann, D. (1998): Die Pathogenese der Neurose und der Wir-kungsweg der psychoanalytischen Behandlung aus der Sicht des «Zustands-Wechsel-Modells» der Hirnfunktionen. In: Leuzinger-Bohleber, M.; Mertens, W.; Koukkou, M. (Hrsg.): Erinnerung von Wirklichkeiten: Psychoanalyse und Neuro-wissenschaften im Dialog, Vol. 2: Folgerungen für die psychoanalytische Praxis, Cotta/VIP Stuttgart, S. 162-195, ISBN 3-608-91955-4Eine Kopie dieses Artikels [2] ist beim Sekretariat erhältlich.Der Kurs richtet sich an alle TeilnehmerInnen, die sich für die Thematik interessieren. Mitmachen in der Diskussion ist hochwillkommen.Schriftliche Anmeldung:  
PSZ Sekretariat Quellenstrasse 27, 8005 Zürichsekretariat.psz@psychoanalyse-zuerich.ch