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Kalender

Körper, Beziehung und Subjekt

Kursdatum
15.04.2024 20:30 - 22:00
Alle 2 Wochen am Montag bis 24. Juni, 2024
Ort
PSZ
Dozent:innen
Maria Mögel
Semester
Sommersemester 2024
Kurs
24-03
Einheiten
18
Lektüre
wird testiert
Bereiche
1 Metapsychologie, K Psychoanalytische Psychotherapie für den Bereich Kinder und Jugendliche, 6-b Besonderheiten der Psychotherapie mit verschiedenen Altersgruppen und in verschiedenen Settings

Beschreibung

Psychoanalytische Konzepte zur frühen Kindheit haben die transdisziplinäre Säuglingsforschung und die Bindungstheorie massgeblich inspiriert und wurden auch ihrerseits durch die Säuglingsforschung sowohl korrigiert wie bestätigt. So hat die Auseinandersetzung von psychoanalytischer Theorie und Klinik mit den Ergebnissen der neurobiologischen Forschung ein vertieftes Verständnis für den präverbalen Emotionsaustausch und damit u.a. für die Entstehung und Weitergabe früher Traumata bewirkt und den intersubjektiven Prozessen im Entwicklungsverlauf und der Behandlungstechnik sowohl klinisch wie konzeptuell grosse Aufmerksamkeit zukommen lassen. Im Kurs werden neuere Texte zur psychoanalytischen Forschung und Klinik diskutiert, die sich mit dem Zusammenspiel von biologisch determinierten Entwicklungsprozessen, frühem Beziehungsaustausch und der Selbstentwicklung in der frühen Kindheit befassen. Neben der Basisliteratur werden weitere vertiefende Texte, je nach Interesse der Teilnehmerinnen, beigezogen.

Literatur

  • Mögel, M. „Wer bin ich und zu wem gehöre ich? Entwicklungsprozesse von Zugehörigkeit und Identität bei Pflegekindern im Vorschulalter.“ In: Babys und Kleinkinder. Praxis und Forschung im Dialog, 245–73. in: Jahrbuch der Kinder-und Jugendlichen-Psychoanalyse. Frankfurt: Brandes & Apsel, 2013.
  • Pedrina. F. „Babys und Kleinkinder in Not. Psychopathologie und Behandlung“. Frankfurt a. M.: Brandes & Apsel, 2019. Kapitel Kommunikative Musikalität. Grundlagen der averbalen kommunikation in der frühen Kindheit, S. 17-34
  • Schechter, D. „Überlegungen zur traumatisch verzerrten Intersubjektivität“. In Abklärung - Diagnose - Fallbeschreibung. Forschung und Behandlungsplan, S. 48–71. Jahrbuch der Kinder- und Jugendlichen-Psychoanalyse. Frankfurt a. M.: Brandes & Apsel, 2017.
  • Schore, A. N. „Das menschliche Unbewusste: Die Entwicklung des rechten Gehirns und seine Bedeutung für das frühe Gefühlsleben“. In: Emotionale Entwicklung in Psychoanalyse, Bindungstheorie und Neurowissenschaften, Hrsg. V. Green, 35–68. Frankfurt a. M, 2005.
  • Tronick, E. „Stimmungen des Kindes und die Chronizität depressiver Symptome: Der einzigartige schöpferische Prozess des Zusammenseins führt zu Wohlbefinden oder in die Krankheit, in: Zeitschrift für Psychosomatische Medizin & Psychotherapie, Nr. 49 (2003): 408–24.
  • Von Klitzing, K. „Frühe Entwicklung im Längsschnitt: Von der Beziehungswelt der Eltern zur Vorstellungswelt des Kindes“. Psyche. Z - Psychanal 56 (2002): 863–87.

Kontakt

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Preise
650.00 CHF
max. Anzahl Teilnehmer:innen
unlimitiert

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Quellenstrasse 25
Stadt
8005 Zürich