Grenzfälle der psychoanalytischen Praxis aus Sicht der französischen Psychoanalyse
- Ort
- PSZ
- Semester
- Sommersemester 2026
- Kurs
- Grenzfälle
- Einheiten
- 18
- Lektüre
- wird testiert
- Referent:in
- Uorschla Guidon und Vreni Schärer
- Bereiche
- 1 Metapsychologie, 2 Psychoanalytische Krankheitslehre, 3 Klinische Ausbildung
- geeignet
- klinisch Tätige
Beschreibung
Beschreibung
Wir setzen unseren Kurs über die sog. «Grenzfälle» fort.
In der Literatur finden wir nicht unbedingt eine klare diagnostische Zuordnung dieser Grenzfallproblematik. Es wird von nicht-neurotischen, frühen bis hin zu narzisstisch -identitären und Borderline-Störungen gesprochen. Aber einig sind sich die meisten AutorInnen darin, dass die Patienten mit grossen Problemen im Prozess der Subjektwerdung zu kämpfen haben.
Ihre Ich-Struktur ist fragil, die Grenzen zwischen innen und aussen, zwischen Subjekt und Objekt gehen verloren. Die Betroffenen leiden unter schweren Ängsten und sie neigen zum Agieren: Was nicht symbolisch repräsentiert werden kann, findet auf der Handlungsebene einen Ausdruck. Wenn intensiver emotionaler Kontakt und Nähe zugelassen werden, kommen Analytiker*innen mit der traumatischen Erfahrung in Berührung, gegen deren bewusste Wahrnehmung sich die Betroffenen schützen mussten.
Mit Hilfe ausgewählter Texte der zeitgenössischen französischen Psychoanalyse wollen wir unser Verständnis dieses Störungsbildes vertiefen und die Schwierigkeiten bei der Arbeit mit den betroffenen Menschen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.
Dozentinnen
Uorschla Guidon und Vreni Schärer
Termine
- 11.05.2026 - 20:30-22:00 Uhr
- 18.05.2026 - 20:30-22:00 Uhr
- 01.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
- 08.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
- 15.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
- 22.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
Preise
CHF 650.- für Externe
CHF 250.- für PSZ Teilnehmer:innen
Um den Kurs zu buchen, müssen Sie sich anmelden oder einen Benutzeraccount erstellen.
Stornierungen können kostenlos bis zum 27.04.26 vorgenommen werden. Nach diesem Datum sind Anmeldungen verpflichtend und die Kursgebühren geschuldet.