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Forum

Dankesworte des Preisträgers

Gregor Schmoll

Kein Abstract vorhanden.


Dankesworte des Preisträgers Gregor Schmoll (Wien) Nach so einer Laudatio ist es sehr schwierig, in weiteren Worten auszu- drücken, was meine Arbeit beinhaltet – Gott sei Dank – ich fand sie phantastisch und ich bin sehr froh darüber, denn ich hätte das nicht einmal ansatzweise so formulieren können. Ich möchte mich auf alle Fälle bei allen Beteiligten sehr, sehr herzlich bedanken, insbesondere beim PSZ und bei den Juroren/innen, die meine Arbeit ausgewählt haben, aber auch bei den Veranstaltern/innen für die Gesamtabwicklung und die Einbettung der Preisverleihung in dieses Symposium, denn ich habe mich in diesem Diskurs über Architektur und Psychoanalyse sehr wiedergefunden. Als bildender Künstler bin ich ja eigentlich nicht direkt involviert in die Diskussion, aber irgendwie doch parasitär verankert. Es sind lauter Themen aufgeworfen worden, die im Grunde auch von meiner Arbeit umkreist werden, sodass ich Vielem im Gesagten zustimmen würde, aber auch Vielem widerspre- chen muss – aber so ist ein Parasit. Und deshalb möchte ich als mögliche Spezies eines Missing Link den parasitus artisticus vorschlagen, der den Wirt zwar nie zer stört, aber doch hie und da piesackt. Womit wir wieder bei meiner Arbeit wären: Vexations, permanente Irritation, Qual und Ve r störung; und genau das sehe ich als Aufgabe der bildenden Künstler/innen. Wir nähern uns immer wieder parasitär an den gut und notwendig geführten Diskurs an, entfernen uns, um uns wieder anzunähern und zu entfernen … Gerade dieses gegenseitige Befruchten ist eine – wie man heute gesehen hat – unglaublich wichtige, die Interdisziplinarität eine unglaublich notwendige Aufgabe in der Gesellschaft und dafür braucht es uns alle und solche Symposien im Besonderen! Darum möchte ich auch allen Vortragenden und dem ganzen Podium mei- nen grossen Dank aussprechen. Und weil wir gerade bei Danksagungen sind und das Ganze doch auch ein bißchen Familienfestcharakter haben soll: Vielen Dank an alle, die diese Arbeit unterstützt haben, was sehr viele waren! Meine Eltern sind heute auch hier und ihnen gilt mein ganz spezieller Dank für ihr ungebrochenes Vertrauen und die Möglichkeit, die Produktion so zu realisieren und zu finanzieren, wie Sie sie heute sehen! Aber natürlich auch der Porzellanmanufaktur Augarten Wien, die sich darauf eingelassen und diese Qualität möglich gemacht hat. Und noch eine nette Einflechtung: Meine Schwiegereltern in spe, die wir auch in die Gesamtproduktion eingebunden haben und die gleich bereit waren, mitzuarbeiten © 2020, die Autor_innen. Dieser Artikel darf im Rahmen der „Creative Commons Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International“ Lizenz ( CC BY-NC-ND 4.0 ) weiter verbreitet werden. DOI 10.18754/jf p.51.14 Forum: Missing Link 196 Gregor Schmoll – auch an sie meinen allerherzlichsten Dank! Ich fühle mich wahnsinnig geehrt! Für meine künstlerische Arbeit eine transdisziplinäre Auszeichnung zu bekom- men, ist eigentlich noch viel schöner, als einen Kunstpreis zu erhalten, der oft zu systemimmanent bleibt. DANKE, meine Damen und Herren!!! Journal für Psychoanalyse 51