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Kursprogramm

12.05.2026 - 11.06.2026
Kursnummer ("01", "02"...)
  • Geschwister - Ein in der psychoanalytischen Theorie vernachlässigtes Thema

    Kursdatum 12.05.2026 19:30 - 21:00
    Serie Alle 2 Wochen am Dienstag 6 Mal
    Sommersemester 2026
    PSZ
    12.05.2026 19:30 - 21:00
    [Sommersemester 2026]
    Geschwister - Ein in der psychoanalytischen Theorie vernachlässigtes Thema

    Beschreibung

    Geschwisterbeziehungen begleiten den Einzelnen oft sehr lange und zeichnen sich häufig...

    max. Anzahl Teilnehmer:innen 9/50 Preise Kostenpflichtige Veranstaltung
    9/50
    Kostenpflichtige Veranstaltung
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    Beschreibung

    Geschwisterbeziehungen begleiten den Einzelnen oft sehr lange und zeichnen sich häufig durch ihre Intimität und/oder Konflikthaftigkeit aus. Obwohl sie in der psychoanalytischen Theorie immer noch als Stiefkind behandelt werden, scheint in der zeitgenössischen Psychoanalyse Einigkeit darüber zu bestehen, dass neben der vertikalen Linie der Eltern-Kind-Beziehung mit den damit verbundenen Konflikten und Komplexen eine horizontale Beziehungs- und Konfliktachse vorhanden ist.

    Dieser Achse möchten wir in unserem Kurs nachspüren. Kann in der psychoanalytischen Metatheorie den Geschwistern auf einer horizontalen Ebene der Platz eines Komplexes gegeben werden, der wesentlich auf die Subjektkonstituierung und Objektwahl wirkt, oder sind die Geschwisterbeziehungen lediglich unter dem Aspekt der übergeordneten vertikalen Konfliktebene zu betrachten? Was bedeuten Zwillingskonstellationen in der Subjektwerdung?

    Solchen und ähnlichen Fragen möchten wir in unserem Kurs sowohl theoretisch wie anhand von den Teilnehmenden eingebrachten Fallbeispielen nachspüren.

    Dozentinnen

    Yvonne Schoch und Christina Seng

    Termine

    • 14.04.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr
    • 28.04.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr
    • 12.05.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr
    • 26.05.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr 
    • 09.06.2026 - 19:30 -21:00 Uhr
    • 23.06.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr

    Preise

    CHF 650.- für Externe
    CHF 250.- für PSZ Mitglieder
    CHF 125.- für Studierende

    Um den Kurs zu buchen, müssen Sie sich anmelden oder einen Benutzeraccount erstellen

    Stornierungen können kostenlos bis zum 31.03.26 vorgenommen werden. Nach diesem Datum sind Anmeldungen verpflichtend und die Kursgebühren geschuldet. 

    Literatur

    Döll-Hentschker, S. (2017). Geschwister(er)leben - eine zu wenig beachtete psychische Dimension; Eine Literaturübersicht. Psyche - Z Psychonal 71, 738-779
    Weitere Lektüre wird im Kurs abgegeben

  • Grenzfälle der psychoanalytischen Praxis aus Sicht der französischen Psychoanalyse

    18.05.2026 20:30 - 22:00
    Wöchentlich am Montag 7 Mal
    Ausgeschlossene Datum: 25.05.2026
    Sommersemester 2026
    PSZ
    18.05.2026 20:30 - 22:00
    [Sommersemester 2026]
    Grenzfälle der psychoanalytischen Praxis aus Sicht der französischen Psychoanalyse

    Beschreibung

    Wir setzen unseren Kurs über die sog. «Grenzfälle» fort.
    In der Literatur finden...

    7/50 Kostenpflichtige Veranstaltung
    7/50
    Kostenpflichtige Veranstaltung
    0 Aufrufe

    Beschreibung

    Wir setzen unseren Kurs über die sog. «Grenzfälle» fort.
    In der Literatur finden wir nicht unbedingt eine klare diagnostische Zuordnung dieser Grenzfallproblematik. Es wird von nicht-neurotischen, frühen bis hin zu narzisstisch -identitären und Borderline-Störungen gesprochen. Aber einig sind sich die meisten AutorInnen darin, dass die Patienten mit grossen Problemen im Prozess der Subjektwerdung zu kämpfen haben.
    Ihre Ich-Struktur ist fragil, die Grenzen zwischen innen und aussen, zwischen Subjekt und Objekt gehen verloren. Die Betroffenen leiden unter schweren Ängsten und sie neigen zum Agieren: Was nicht symbolisch repräsentiert werden kann, findet auf der Handlungsebene einen Ausdruck. Wenn intensiver emotionaler Kontakt und Nähe zugelassen werden, kommen Analytiker*innen mit der traumatischen Erfahrung in Berührung, gegen deren bewusste Wahrnehmung sich die Betroffenen schützen mussten.
    Mit Hilfe ausgewählter Texte der zeitgenössischen französischen Psychoanalyse wollen wir unser Verständnis dieses Störungsbildes vertiefen und die Schwierigkeiten bei der Arbeit mit den betroffenen Menschen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.

    Dozentinnen

    Uorschla Guidon und Vreni Schärer

    Termine

    • 11.05.2026 - 20:30-22:00 Uhr
    • 18.05.2026 - 20:30-22:00 Uhr
    • 01.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
    • 08.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
    • 15.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
    • 22.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr

     Preise

    CHF 650.- für Externe
    CHF 250.- für PSZ Teilnehmer:innen

    Um den Kurs zu buchen, müssen Sie sich anmelden oder einen Benutzeraccount erstellen

    Stornierungen können kostenlos bis zum 27.04.26 vorgenommen werden. Nach diesem Datum sind Anmeldungen verpflichtend und die Kursgebühren geschuldet.

  • Krieg statt Trauer - Zum Verdrängen der Trauer aus dem Politischen

    22.05.2026 19:00 - 22:00
    öffentliche Veranstaltungen
    PSZ
    22.05.2026 19:00 - 22:00
    [öffentliche Veranstaltungen]
    Krieg statt Trauer - Zum Verdrängen der Trauer aus dem Politischen

    Nachveranstaltung von MUUB und PSZ zum Kongress "Zur Macht des Unbewussten in Politik und Subjekt" vom...

    257 Aufrufe

    Nachveranstaltung von MUUB und PSZ zum Kongress "Zur Macht des Unbewussten in Politik und Subjekt" vom November 2025 in Zürich.

    Datum: Pfingstfreitag, 22. Mai 2026
    Zeit: 19:00-22:00 Uhr
    Ort: PSZ, Quellenstrasse 25, 8005 Zürich

    Unter dem Titel «Verbotene Trauer. Endlose Kriege und die Melancholie der Politik»hat Ida Dominijanni an unserem Kongress «Zur Macht des Unbewussten in Politik und Subjekt» einen Vortrag gehalten, der uns mitten ins Mark getroffen hat, indem
    sie u. a. aufzeigte, wie Verluste durch weitere Kriege verdrängt werden, während die Trauer um Opfer und Vernichtung unterdrückt wird. Viele Zuhörer hat dieser Beitrag sehr erschüttert, und es wurde der Wunsch geäussert, darauf nochmals zurückzukommen.
    Das dichte Semesterprogramm liess leider nur den Freitag vor Pfingsten zu – vielleicht aber gerade eine besondere Gelegenheit, um uns mit dem kriegerischen Wahn unserer Gegenwart sowie der Vermeidung und Abwesenheit
    von Trauer auseinanderzusetzen?

    Genau das wollen wir in dieser Abendveranstaltung tun: In einem ersten Teil werden wir uns nochmals mit dem Text von Ida Dominijanni beschäftigen, um dann in einem zweiten Teil der schwierigen Frage nachzugehen, wie ein Zugang zur Trauer ermöglicht werden kann.

    Als Einstieg erinnern wir hier an ein paar Hauptgedanken aus Ida Dominijannis Vortrag und informieren diejenigen, die nicht am Kongress teilnehmen konnten.

    Hier zunächst das Abstract zu ihrem Vortrag am Kongress:

    «Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Krise der Politik und der Arbeit der Trauer in unserer Zeit, in der Pandemien und Kriege Opfer anhäufen, die institutionelle Politik jedoch nur in der Lage zu sein scheint, Verluste mit Gewalt zu übersättigen, während die Politik von unten darum ringt, Trauer in Bewusstsein und Rebellion zu verwandeln? Dieser Widerspruch stellt den gespenstischen Status der modernen Politik, die Praktiken der Zensur und Hierarchisierung der Trauer durch den Staat sowie die Veränderungen in der sozialen Ritualisierung der Trauer, die durch die COVID-Pandemie hervorgerufen wurden, infrage. Wie kann die generative Kraft des Verlusts gegen die neoliberale Rationalität, die konstitutiv auf der Verdrängung des Verlusts und seiner Ersetzung durch die Imperative von Produktion, Konsum und Vergnügen basiert, wiederbelebt werden?»

    Ergänzend noch einige Zitate aus ihrem Vortrag:

    «Wie war diese Rückkehr des Krieges ins Rampenlicht nach einer globalen Pandemie möglich – fast so, als wolle man das Trauma der vergangenen Verluste mit neuen Verlusten vertreiben? Und schließlich: Welchen traurigen und melancholischen Schatten verinnerlicht die Politik, wenn sie ihre eigene Krise nicht verarbeiten kann … und wenn sie die daraus resultierende Verletzung ihres Machtwillens nicht ertragen kann? Diese Melancholie der institutionellen Politik wirkt sich auch auf die Politik von unten aus – und wie? … Hier scheint sich ein Widerspruch zwischen der Trauer der Zeit und der Unfähigkeit, der Verdunkelung, der Zensur oder der programmatischen Verhinderung der Trauerbewältigung abzuzeichnen, der uns zwangsläufig zur freudschen Thematisierung zurückführt … der freudschen Unterscheidung zwischen Trauer und Trauerarbeit.»

    Zum Inhalt des Abends:

    Dominijanni hatte vom Paradox unserer Gegenwart gesprochen, einer Gegenwart, in der trotz Krisen, Pandemie, Kriegen und Klimakatastrophe, in der trotz all dieser Verluste es keine angemessene Trauerarbeit im freudschen Sinne gibt.

    Dieses Dilemma wollen wir nochmals aufgreifen: In einem ersten Teil wollen wir nochmals einzelne Aspekte aus ihrem Vortrag vertiefen. Andjela Samardzic geht es dabei um die Sicht von Dominijanni auf das heutige, neoliberale Subjekt: Dieses «irrt durch eine Öffentlichkeit [...] der Ent-Symbolisierung [...], [in der] die Macht der Worte durch die [...] Bilder, [...] durch die Sintflut der Information» substituiert ist. Auf diese Weise entkomme das Subjekt, wie es unbewusst hofft, den Gefühlen und Gedanken von Verlust, Trauer und Sein.

    Camilla Croce bezieht sich in ihrem Beitrag auf Dominijannis Sicht einer Strategie der gegenwärtigen Politik von oben, in der die kollektive Trauerarbeit untersagt wird, während eine politische Praxis von unten demgegenüber Widerstand zu leisten vermag. Die Untersagung der Trauer hat im deutschsprachigen Raum mit dem Buch der Mitscherlichs von 1967 («Die Unfähigkeit zu trauern») großes Echo ausgelöst und sich auf eine anhaltende Ignoranz gegenüber dem Unbewussten sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft bezogen. Heute hingegen zeugen die politischen Machtmittel des Verbots ebenso wie die Akte des Widerstands der Zivilgesellschaft vielmehr von einer gewissen «Vertrautheit» und – seitens der Politik von oben – einer gezielten Ausnutzung der unbewussten triebhaften Implikation, die Grausamkeit mit sich bringt: im besten Fall ein Zurückschrecken, ein regressives «nichts davon wissen wollen», im schlimmeren Fall ein Agieren und Genießen der sadistischen Trieblebensartikulation. Diese Grausamkeit, von Derrida bereits vor über 20 Jahren festgestellt, sei für Derrida Problem und Thema der Psychoanalyse, und dem will Croce mit Bezug auch auf Freud und ihre eigene Praxis nachgehen.

    In einem zweiten Teil der Veranstaltung, circa ab 21:00 Uhr, wird es dann um die Frage gehen, was stützt, was einer Trauerarbeit verhilft: Roni Weissberg wird dabei der Frage nachgehen, inwiefern zum Beispiel Kunst dazu einen Beitrag leisten kann, so zum Beispiel: in welcher Weise Celans Todesfuge wirkt.

    Anmeldung

    Das Abstract, sowie weitere Informationen zur Referentin entnehmen Sie bitte dem Flyer.

    Es wird um eine vorgängige Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gebeten.

    Der Eintritt von CHF 30.-, kann vor Ort in bar oder per Twint bezahlt werden. 

  • Geschwister - Ein in der psychoanalytischen Theorie vernachlässigtes Thema

    26.05.2026 19:30 - 21:00
    Alle 2 Wochen am Dienstag 6 Mal
    Sommersemester 2026
    PSZ
    26.05.2026 19:30 - 21:00
    [Sommersemester 2026]
    Geschwister - Ein in der psychoanalytischen Theorie vernachlässigtes Thema

    Beschreibung

    Geschwisterbeziehungen begleiten den Einzelnen oft sehr lange und zeichnen sich häufig...

    9/50 Kostenpflichtige Veranstaltung
    9/50
    Kostenpflichtige Veranstaltung
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    Beschreibung

    Geschwisterbeziehungen begleiten den Einzelnen oft sehr lange und zeichnen sich häufig durch ihre Intimität und/oder Konflikthaftigkeit aus. Obwohl sie in der psychoanalytischen Theorie immer noch als Stiefkind behandelt werden, scheint in der zeitgenössischen Psychoanalyse Einigkeit darüber zu bestehen, dass neben der vertikalen Linie der Eltern-Kind-Beziehung mit den damit verbundenen Konflikten und Komplexen eine horizontale Beziehungs- und Konfliktachse vorhanden ist.

    Dieser Achse möchten wir in unserem Kurs nachspüren. Kann in der psychoanalytischen Metatheorie den Geschwistern auf einer horizontalen Ebene der Platz eines Komplexes gegeben werden, der wesentlich auf die Subjektkonstituierung und Objektwahl wirkt, oder sind die Geschwisterbeziehungen lediglich unter dem Aspekt der übergeordneten vertikalen Konfliktebene zu betrachten? Was bedeuten Zwillingskonstellationen in der Subjektwerdung?

    Solchen und ähnlichen Fragen möchten wir in unserem Kurs sowohl theoretisch wie anhand von den Teilnehmenden eingebrachten Fallbeispielen nachspüren.

    Dozentinnen

    Yvonne Schoch und Christina Seng

    Termine

    • 14.04.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr
    • 28.04.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr
    • 12.05.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr
    • 26.05.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr 
    • 09.06.2026 - 19:30 -21:00 Uhr
    • 23.06.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr

    Preise

    CHF 650.- für Externe
    CHF 250.- für PSZ Mitglieder
    CHF 125.- für Studierende

    Um den Kurs zu buchen, müssen Sie sich anmelden oder einen Benutzeraccount erstellen

    Stornierungen können kostenlos bis zum 31.03.26 vorgenommen werden. Nach diesem Datum sind Anmeldungen verpflichtend und die Kursgebühren geschuldet. 

    Literatur

    Döll-Hentschker, S. (2017). Geschwister(er)leben - eine zu wenig beachtete psychische Dimension; Eine Literaturübersicht. Psyche - Z Psychonal 71, 738-779
    Weitere Lektüre wird im Kurs abgegeben

  • Buchpräsentation: "Psychoanalyse und Soziale Ungleichheiten. Gesellschaftliche Machtverhältnisse auf der Couch."

    29.05.2026 19:30 - 21:30
    öffentliche Veranstaltungen
    PSZ
    29.05.2026 19:30 - 21:30
    [öffentliche Veranstaltungen]
    Buchpräsentation: "Psychoanalyse und Soziale Ungleichheiten. Gesellschaftliche Machtverhältnisse auf der Couch."

    Psychoanalyse und Psychotherapie finden in einem gesellschaftlichen Kontext statt, der geprägt ist...

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    Psychoanalyse und Psychotherapie finden in einem gesellschaftlichen Kontext statt, der geprägt ist von Machtverhältnissen und sozialen Ungleichheiten. Mit durch diese konstituiert sind nicht nur Subjektivitäten und zwischenmenschliche Beziehungen, sondern auch die Psychoanalyse und die Psychotherapie selber.
    Im Band werden Themen wie die Bedeutung von Normierungsprozessen in Gesellschaft und Psychoanalyse, die Auseinandersetzung mit Rassismus, Kolonialismus, Antisemitismus, Sexismus, Ableismus, Queer- und Transfeindlichkeit in psychoanalytischer Theorie, Praxis und Ausbildung sowie die Auswirkungen von Rassifizierungsprozessen und Klassenunterschieden in Psychotherapien beleuchtet. Die Autor:innen verbindet die Überzeugung, dass die Psychoanalyse – ihren eigenen Ausblendungen und Reproduktionen von Machtverhältnissen zum Trotz – kritisches, emanzipatorisches und widerständiges Potential in Bezug auf gegenwärtige gesellschaftliche und individuelle Entwicklungen bietet. Der Band enthält Beiträge von Mai-Anh Boger, Elisabeth Brainin, Nicole Burgermeister, Lalitha Chamakalayil, Stephen Hartman, Bernd Heimerl, Esther Hutfless, Kimberlyn Leary, Patricia Porchat, Samy Teicher, Beatriz Santos, Barbara Zach und anonymen Autor:innen.

    Referent:innen
    Barbara Zach, Juristin, selbstständige Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin in Wien, Mitglied im Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse und der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung. Lehrende an der Wiener Psychoanalytischen Akademie. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Individuation und Autonomieentwicklung, Angst, Übertragungs- und Gegenübertragungsgeschehen im Behandlungsprozess, Sexualität und Geschlecht, Psychoanalyse und queer feministische Theorie.
    Esther Hutfless ist Philosoph:in, Psychoanalytiker:in und Psychotherapiewissenschaflter:in. Hutfless ist Professor:in für queer-feministische Psychotherapiewissenschaft und Psychoanalyse an der Sigmund Freud PrivatUniversität in Linz, Lehrende:r an der Universität Wien und der Wiener Psychoanalytischen Akademie.Forschungsfelder: Psychoanalytische Theorie und Praxis, feministische und queere Ansätze in der Psychotherapie und Psychotherapiewissenschaft, Poststrukturalismus, Posthumanismus, Dekonstruktion, Geschlecht und Sexualität, Trauma, gesellschaftliche Machtverhältnisse und das Unbewusste, psychoanalytische Gesellschaftstheorien. Nähere Infos unter: www.hutfless.at
    Lalitha Chamakalayil, Dipl.-Psychologin und Psychoanalytikerin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Kinder- und Jugendhilfe an der Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz, Muttenz. In ihrer Lehre und Forschung beschäftigt sie sich mit Verhältnissen sozialer Ungleichheit, Familien und Ein- und Ausgrenzung, Biographieforschung und Psychoanalyse in der Migrationsgesellschaft und arbeitet zu diesen Themen auch im Weiterbildungskontext.
    Nicole Burgermeister ist Psychoanalytikerin in Zürich, Ausbildung am Psychoanalytischen Seminar Zürich, Co-Betriebsleiterin der Arche Für Familien, tätig als Dozentin an verschiedenen Hochschulen und Weiterbildungsinstituten. Arbeitsschwerpunkte: Psychoanalytische Arbeit mit Gruppen und in Institutionen, Gesellschaftliche Ungleichheitsstrukturen und Psychoanalyse, Gender und Queer Studies, Tiefenhermeneutik.

     

    Öffentliche Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stiftung für Psychotherapie und Psychoanalyse Zürich.

    Eintritt CHF 30.- resp. CHF 10.- für Studierende, kann vor Ort in bar oder per Twint bezahlt werden. Eine vorgängige Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • Klinischer Workshop: "Psychoanalyse und soziale Ungleichheiten"

    30.05.2026 10:00 - 12:00
    Sommersemester 2026
    PSZ
    30.05.2026 10:00 - 12:00
    [Sommersemester 2026]
    Klinischer Workshop: "Psychoanalyse und soziale Ungleichheiten"

    Im Zentrum des klinischen Workshops steht die gemeinsame Arbeit an einem Fall, bei der...

    Buchen 3/20 Kostenpflichtige Veranstaltung
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    Im Zentrum des klinischen Workshops steht die gemeinsame Arbeit an einem Fall, bei der insbesondere die Verschränkung von innerpsychischen Dynamiken und gesellschaftlichen Machtverhältnissen in Übertragung, Gegenübertragung und Deutungspraxis reflektiert wird. Der Workshop richtet sich an Psychoanalytiker:innen und Psychotherapeut:innen, auch Kolleg:innen in Ausbildung und versteht sich als Raum für vertiefte klinische Auseinandersetzung, kollegialen Austausch und gemeinsame theoretische Präzisierung.

    Referentinnen: Esther Hutfless (Wien) und Nicole Burgermeister (Zürich)

    Wer interessiert ist, einen Fall einzubringen, bitte Kontaktaufnahme mit: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

    Termin

    30.05.2026 von 10:00-12:00 Uhr

    Kosten für den Workshop:

    Externe: CHF 150.-
    PSZ Teilnehmer:innen: CHF 100.-

    Um den Kurs zu buchen, müssen Sie sich anmelden oder einen Benutzeraccount erstellen

    Stornierungen können kostenlos bis zum 15.05.26 vorgenommen werden. Nach diesem Datum sind Anmeldungen verpflichtend und die Kursgebühren geschuldet. 

  • Grenzfälle der psychoanalytischen Praxis aus Sicht der französischen Psychoanalyse

    01.06.2026 20:30 - 22:00
    Wöchentlich am Montag 7 Mal
    Ausgeschlossene Datum: 25.05.2026
    Sommersemester 2026
    PSZ
    01.06.2026 20:30 - 22:00
    [Sommersemester 2026]
    Grenzfälle der psychoanalytischen Praxis aus Sicht der französischen Psychoanalyse

    Beschreibung

    Wir setzen unseren Kurs über die sog. «Grenzfälle» fort.
    In der Literatur finden...

    7/50 Kostenpflichtige Veranstaltung
    7/50
    Kostenpflichtige Veranstaltung
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    Beschreibung

    Wir setzen unseren Kurs über die sog. «Grenzfälle» fort.
    In der Literatur finden wir nicht unbedingt eine klare diagnostische Zuordnung dieser Grenzfallproblematik. Es wird von nicht-neurotischen, frühen bis hin zu narzisstisch -identitären und Borderline-Störungen gesprochen. Aber einig sind sich die meisten AutorInnen darin, dass die Patienten mit grossen Problemen im Prozess der Subjektwerdung zu kämpfen haben.
    Ihre Ich-Struktur ist fragil, die Grenzen zwischen innen und aussen, zwischen Subjekt und Objekt gehen verloren. Die Betroffenen leiden unter schweren Ängsten und sie neigen zum Agieren: Was nicht symbolisch repräsentiert werden kann, findet auf der Handlungsebene einen Ausdruck. Wenn intensiver emotionaler Kontakt und Nähe zugelassen werden, kommen Analytiker*innen mit der traumatischen Erfahrung in Berührung, gegen deren bewusste Wahrnehmung sich die Betroffenen schützen mussten.
    Mit Hilfe ausgewählter Texte der zeitgenössischen französischen Psychoanalyse wollen wir unser Verständnis dieses Störungsbildes vertiefen und die Schwierigkeiten bei der Arbeit mit den betroffenen Menschen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.

    Dozentinnen

    Uorschla Guidon und Vreni Schärer

    Termine

    • 11.05.2026 - 20:30-22:00 Uhr
    • 18.05.2026 - 20:30-22:00 Uhr
    • 01.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
    • 08.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
    • 15.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
    • 22.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr

     Preise

    CHF 650.- für Externe
    CHF 250.- für PSZ Teilnehmer:innen

    Um den Kurs zu buchen, müssen Sie sich anmelden oder einen Benutzeraccount erstellen

    Stornierungen können kostenlos bis zum 27.04.26 vorgenommen werden. Nach diesem Datum sind Anmeldungen verpflichtend und die Kursgebühren geschuldet.

  • Über Verlusterfahrungen und ihre Folgen. Pathologische Bewältigungsversuche oder reife Trauerarbeit?

    06.06.2026 09:30 - 13:00
    Alle 4 Wochen am Samstag 2 Mal
    Sommersemester 2026
    PSZ
    06.06.2026 09:30 - 13:00
    [Sommersemester 2026]
    Über Verlusterfahrungen und ihre Folgen. Pathologische Bewältigungsversuche oder reife Trauerarbeit?

    Beschreibung

    Die Anregung zu dieser Fortbildung entstand durch die Referate am Kongress «Die Macht des...

    8/50 Kostenpflichtige Veranstaltung
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    Kostenpflichtige Veranstaltung
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    Beschreibung

    Die Anregung zu dieser Fortbildung entstand durch die Referate am Kongress «Die Macht des Unbewussten.» vom 28./29. November 2025. Besonders eindrücklich zeigte Ida Dominijanni dort, wie in gegenwärtigen Gesellschaften Bedingungen entstehen, die eine konstruktive Trauerarbeit erschweren oder gar verunmöglichen. Zugleich machte sie deutlich, was es braucht, damit der Verlust eines nahestehenden Menschen, aber auch der Verlust von Überzeugungen, Idealen oder Zukunftsvorstellungen nicht in eine melancholische Sackgasse führt – weder für das Subjekt noch für die Gesellschaft als Ganzes.
    Vor diesem Hintergrund nimmt die Fortbildung Verlusterfahrungen in ihren individuellen, sozialen und politischen Dimensionen in den Blick und fragt nach den unterschiedlichen Formen ihres Umgangs: Wann geraten Bewältigungsversuche in eine pathologische Dynamik, und unter welchen Bedingungen kann sich eine reife, transformierende Trauerarbeit entfalten?

    Dozenten

    Egon Garstick und Julian Hofmann

    Termine

    • 09.05.2026 - 09:30-13:00 Uhr
    • 06.06.2026 - 09:30-13:00 Uhr

    Preis

    CHF 650.- für Externe
    CHF 250.- für PSZ Teilnehmer:innen
    CHF 125.- für Studierende

    Um den Kurs zu buchen, müssen Sie sich anmelden oder einen Benutzeraccount erstellen

    Stornierungen können kostenlos bis zum 25.04.26 vorgenommen werden. Nach diesem Datum sind Anmeldungen verpflichtend und die Kursgebühren geschuldet.

    Literatur

    Wir werden uns dafür auseinandersetzen mit:

    1. Sigmund Freuds (1917) «Trauer und Melancholie» und mit Karl Abrahams (1924) Beitrag «Objektverlust und Introjektion in der normalen Trauer und in abnormen psychischen Zuständen.»
    2. Neuere psychoanalytische Arbeiten zum Thema Trauer und Trauerarbeit u.a. von Franz Wellendorf & Thomas Wesle (2009) «Über die (Un)Möglichkeit zu trauern.» und von Susanne Döll-Hentschker (2025) «Trauer und Trauerverständnis heute».
    3. Reflexion von Fallmaterial aus der Arbeit mit Erwachsenen, Jugendlichen, Kindern und Eltern mit Babys.
  • Grenzfälle der psychoanalytischen Praxis aus Sicht der französischen Psychoanalyse

    08.06.2026 20:30 - 22:00
    Wöchentlich am Montag 7 Mal
    Ausgeschlossene Datum: 25.05.2026
    Sommersemester 2026
    PSZ
    08.06.2026 20:30 - 22:00
    [Sommersemester 2026]
    Grenzfälle der psychoanalytischen Praxis aus Sicht der französischen Psychoanalyse

    Beschreibung

    Wir setzen unseren Kurs über die sog. «Grenzfälle» fort.
    In der Literatur finden...

    7/50 Kostenpflichtige Veranstaltung
    7/50
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    Beschreibung

    Wir setzen unseren Kurs über die sog. «Grenzfälle» fort.
    In der Literatur finden wir nicht unbedingt eine klare diagnostische Zuordnung dieser Grenzfallproblematik. Es wird von nicht-neurotischen, frühen bis hin zu narzisstisch -identitären und Borderline-Störungen gesprochen. Aber einig sind sich die meisten AutorInnen darin, dass die Patienten mit grossen Problemen im Prozess der Subjektwerdung zu kämpfen haben.
    Ihre Ich-Struktur ist fragil, die Grenzen zwischen innen und aussen, zwischen Subjekt und Objekt gehen verloren. Die Betroffenen leiden unter schweren Ängsten und sie neigen zum Agieren: Was nicht symbolisch repräsentiert werden kann, findet auf der Handlungsebene einen Ausdruck. Wenn intensiver emotionaler Kontakt und Nähe zugelassen werden, kommen Analytiker*innen mit der traumatischen Erfahrung in Berührung, gegen deren bewusste Wahrnehmung sich die Betroffenen schützen mussten.
    Mit Hilfe ausgewählter Texte der zeitgenössischen französischen Psychoanalyse wollen wir unser Verständnis dieses Störungsbildes vertiefen und die Schwierigkeiten bei der Arbeit mit den betroffenen Menschen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.

    Dozentinnen

    Uorschla Guidon und Vreni Schärer

    Termine

    • 11.05.2026 - 20:30-22:00 Uhr
    • 18.05.2026 - 20:30-22:00 Uhr
    • 01.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
    • 08.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
    • 15.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
    • 22.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr

     Preise

    CHF 650.- für Externe
    CHF 250.- für PSZ Teilnehmer:innen

    Um den Kurs zu buchen, müssen Sie sich anmelden oder einen Benutzeraccount erstellen

    Stornierungen können kostenlos bis zum 27.04.26 vorgenommen werden. Nach diesem Datum sind Anmeldungen verpflichtend und die Kursgebühren geschuldet.

  • Geschwister - Ein in der psychoanalytischen Theorie vernachlässigtes Thema

    09.06.2026 19:30 - 21:00
    Alle 2 Wochen am Dienstag 6 Mal
    Sommersemester 2026
    PSZ
    09.06.2026 19:30 - 21:00
    [Sommersemester 2026]
    Geschwister - Ein in der psychoanalytischen Theorie vernachlässigtes Thema

    Beschreibung

    Geschwisterbeziehungen begleiten den Einzelnen oft sehr lange und zeichnen sich häufig...

    9/50 Kostenpflichtige Veranstaltung
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    Beschreibung

    Geschwisterbeziehungen begleiten den Einzelnen oft sehr lange und zeichnen sich häufig durch ihre Intimität und/oder Konflikthaftigkeit aus. Obwohl sie in der psychoanalytischen Theorie immer noch als Stiefkind behandelt werden, scheint in der zeitgenössischen Psychoanalyse Einigkeit darüber zu bestehen, dass neben der vertikalen Linie der Eltern-Kind-Beziehung mit den damit verbundenen Konflikten und Komplexen eine horizontale Beziehungs- und Konfliktachse vorhanden ist.

    Dieser Achse möchten wir in unserem Kurs nachspüren. Kann in der psychoanalytischen Metatheorie den Geschwistern auf einer horizontalen Ebene der Platz eines Komplexes gegeben werden, der wesentlich auf die Subjektkonstituierung und Objektwahl wirkt, oder sind die Geschwisterbeziehungen lediglich unter dem Aspekt der übergeordneten vertikalen Konfliktebene zu betrachten? Was bedeuten Zwillingskonstellationen in der Subjektwerdung?

    Solchen und ähnlichen Fragen möchten wir in unserem Kurs sowohl theoretisch wie anhand von den Teilnehmenden eingebrachten Fallbeispielen nachspüren.

    Dozentinnen

    Yvonne Schoch und Christina Seng

    Termine

    • 14.04.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr
    • 28.04.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr
    • 12.05.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr
    • 26.05.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr 
    • 09.06.2026 - 19:30 -21:00 Uhr
    • 23.06.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr

    Preise

    CHF 650.- für Externe
    CHF 250.- für PSZ Mitglieder
    CHF 125.- für Studierende

    Um den Kurs zu buchen, müssen Sie sich anmelden oder einen Benutzeraccount erstellen

    Stornierungen können kostenlos bis zum 31.03.26 vorgenommen werden. Nach diesem Datum sind Anmeldungen verpflichtend und die Kursgebühren geschuldet. 

    Literatur

    Döll-Hentschker, S. (2017). Geschwister(er)leben - eine zu wenig beachtete psychische Dimension; Eine Literaturübersicht. Psyche - Z Psychonal 71, 738-779
    Weitere Lektüre wird im Kurs abgegeben