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Freitag
12. November 2004

Ein gemeinsames Modell für neurotische und Borderline-Hyserien

Die Hysterie wird in dieser Arbeit als Folgezustand eines nicht geglückten Separationsversuches konzipiert. Es handelt sich um eine progressive Abwehrformation, die sich positiv-ödipalisierter Formen der Sexualisierung bedient. Durch die Einführung des Konzepts der «Frühen Triangulierung» wird es möglich, ein psychodynamisch einheitliches Modell für die vielfältigen Formen der weiblichen und männlichen...

Freitag
26. November 2004

Wer oder was ist eigentlich hysterisch?

Die Hysterie bildet die Matrix, aus der die Psychoanalyse – als ihre Theorie und Therapie – entstanden ist. Angeblich aber ist die Hysterie mehr und mehr aus den psychoanalytischen Praxen verschwunden bzw. hat sie sich gewandelt und weiterentwickelt – wie die Psychoanalyse (und das psychoanalytische Hysterie-Verständnis) schliesslich auch. Die Hysterie...

Freitag
10. Dezember 2004

Zwischen Lähmung und Angst. Die hysterische Wahl der Qual

Das Trauma einer Hysterikerin kann durch das Zusammentreffen von unvereinbar erlebten Wünschen zustandekommen. Die Kompromissbildung zeigt sich im Symptom als somatische Konversion oder phantasmatische Angst mit ständiger Erregung.Unvereinbar sind zum Beispiel:Verführerische Identifikation mit der väterlichen Autorität und hoher Anspruch an symbolisches Wissen – versus – radikale nicht symbolisierbare Erregung;Erotisierung der...

Freitag
17. Dezember 2004

Jetzt ist alles anders

Seit jeher hat sich die Hysterie dadurch ausgezeichnet, dass sie – wandelbar und anpassungsfähig – sich festlegendem Zugriff entzieht. Während sie in der Psychoanalyse zunächst als ödipale Neurose par excellence auftauchte, stehen heute ihre Verbindungen mit Borderline-Störungen mehr im Mittelpunkt des Interesses. Anhand einer klinischen Darstellung befasst sich der Vortrag...

Freitag
14. Januar 2005

Hysteria: Trauma and Desire

My talk 'Hysteria: Trauma or Desire' uses the case of Frau Emmy von N (Freud: 1895, Studies in Hysteria) to challenge the shift from explaining hysteria through infantile seduction (trauma) to understanding it as a male-negotiation of the Oedipus complex (desire). Recent additions to theories of hysteria still operate within...

Freitag
4. Februar 2005

Das In-Szene-Setzen der Psychoanalyse durch die Hysterie

Die Idee, die ich verfolgen möchte, ist die, dass die Erfindung der Psychoanalyse durch Freuds Studien an der Hysterie, durch die es ihm gelang, ihre psychische Aitiologie zu erweisen, die psychoanalytische Theorie selbst hysterisiert hat: sie selbst bleibt angewiesen darauf, sich immer wieder von neuem zu begründen, will sie nicht...

Freitag
11. Februar 2005

Tabu - Ethnopsychoanalytische Forschungen in Ost- und Südostafrika, 2000 bis 2004.

Freuds «Totem und Tabu» revisisted.Gerhard Kubik ist Kulturanthropologe, Psychoanalytiker und Ethnomusikologe. Zur Zeit hält er Vorlesungen über interkulturelle Tiefenpsychologie an der Universität Klagenfurt. Seine Publikationen in allen drei Fachgebieten sind weltweit bekannt. Die Feldforschungen, über die er berichten wird, wurden gemeinsam mit Dr. Moya A. Malamusi (siehe auch den gemeinsamen...

Freitag
8. April 2005

«Si se non noverit» - Liebesentwürfe und Lebensentwürfe in der späten Adoleszenz

Ausgehend vom Mythos des Narzissus und der Echo beschäftigt sich der Autor mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen sexuelle Intimbeziehungen in der Adoleszenz für eine gesunde Entwicklung genutzt werden können. Welche Bedingungen lassen sie zu pathologisch fixierten Abwehrformen werden, die sadomasochistische Abhängigkeitsbeziehungen begünstigen und die weitere Entwicklung behindern? Das damit...

Freitag
22. April 2005

Wenn der Analysand sich nicht im Analytiker findet, entdeckt er den Analytiker

Über die Dramaturgie der RealbeziehungIn diesem Vortrag wird u.a. die These vertreten, dass die zunehmende Fokussierung auf die Übertragung und ihre emotionalen Auswirkungen auf den Analytiker zu einer «Totalisierung der analytischen Situation» geführt haben. Interventionen des Analytikers, die nicht auf die Bearbeitung der Übertragung gerichtet sind, sondern den Bereich der...

Freitag
6. Mai 2005

Die Sprache im Leib – Verwirrungen zwischen Innen und Aussen, Selbst und Objekt.

Dargestellt an der psychoanalytischen Behandlung einer Patientin mit HauterkrankungAuf der Grundlage der Konzepte von E. Bick, D. Meltzer und W.R. Bion wird an detaillier klinischen Material einer Hautpatientin der allmähliche Übergang von adhäsiver Identifizierung zu reiferen Symbolisierungsformen dargestellt. Dabei wird die Bedeutung der Gegenübertragung als «Gesamtsituation» für die Arbeit mit...

Freitag
20. Mai 2005

Françoise Dolto – Ihre Subjekttheorie und Leistung für die Prävention frühkindlicher Beziehungsstörungen

Grundstein der Theorie der Kinderärztin und Psychoanalytikerin Françoise Dolto (1908– 1988) ist ihr Konzept des Subjekts. Sie sagt, dem Kind den Subjektstatus anzuerkennen, sei die Voraussetzung für seine «Menschwerdung». Diese Anerkennung erfährt das Kind durch die Begegnung mit dem Erwachsenen und durch dessen «wahre Worte».Zurückgreifend auf 40 Jahre klinische Praxiserfahrung...

Freitag
3. Juni 2005

Erwachsenwerden in Ost und West

Dieser Vortrag möchte mit einem Kapitel aus der psychoanalytischen Forschung über die 68er Generation bekannt machen. Über mehrere Jahre hat sich eine Gruppe von Psychoanalytikern aus West- und Ostdeutschland mit den Biographien von Menschen befasst, die sich vor 1989 in der Bundesrepublik und in der DDR gegen die bestehenden gesellschaftlichen...

Freitag
17. Juni 2005

«Von der Einflussmacht des Analytikers und der Wahrheit seiner Methode»

Der Vortrag handelt von der unterlassenen Selbstaufklärung der Psychoanalyse und versucht die Frage zu klären, wie der Analytiker zu seinen Wahrheiten kommt. Die Selbstbefragung der Psychoanalyse mit ihren eigenen Erkenntnismitteln hat den Analytiker als Subjekt der Analyse zum Gegenstand wie auch das psychoanalytische System, das Setting, die therapeutischen Mythen und...

Freitag
1. Juli 2005

Gespräch über die Frage der Kastration

Nach Freud (1937c) stösst jede psychoanalytische Kur, sei es bei Mann oder Frau, am Ende auf das Verhältnis der/des Analysierten zum Kastrationskomplex. In der Analyse des Kleinen Hans hatte er die Bedeutung der Phantasie des Kindes über den Geschlechtsunterschied entdeckt (alle haben einen Penis / die Penislosigkeit des Mädchens ist...

Freitag
30. September 2005

«Bringing things together?» Dinge zusammenbringen?

Irma Brenman Pick verfolgt in dieser klinischen Arbeit die ständige Bewegung in der analytischen Begegnung – wie im Leben überhaupt – von der paranoid-schizoiden Position zur depressiven Position und wieder zurück. Sie legt besonderen Wert auf die Art und Weise, wie die Deutungen der AnalytikerIn (oder gegebenenfalls auch ihr Schweigen)...

Freitag
4. November 2005

Theorie und Praxis psychodynamischer Organisationsanalyse und -beratung

VortragszyklusWenn Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker sich aufmachen, Organisationen zu beraten, stellt sich die Frage, wie gut sie dafür ausgerüstet sind. Denn nicht nur einzelne Organisationsmitglieder, vor allem das Führungspersonal, gelangen dabei in den Fokus der Aufmerksamkeit, sondern Teams und letztlich die Gesamtorganisation, die nicht auf zwischenmenschliche Beziehungen reduziert werden kann. Organisationen...

Freitag
2. Dezember 2005

«Vielleicht haben Bilder den Auftrag, einen in Kontakt mit dem Unheimlichen zu bringen».

Die Soziale Photo-Matrix als ein Zugang zum Unbewussten in Organisationen....

Freitag
9. Dezember 2005

Liebe im Kapitalismus und die Bindungstheorie – Eine Dekonstruktion

EinzelvortragIm Wonnemonat Mai 2005 ging der «Arbeitskreis Politische Psychologie/Psychoanalyse, Gesellschaft, Kultur» am Sigmund Freud-Institut in Frankfurt a.M. an seiner Jahrestagung daran, das grosse Thema der «Liebe im Kapitalismus» kritisch zu hinterfragen. Ich hatte mich dazu verführen lassen, eine Dekonstruktion der Bindungstheorie beizutragen aus der Überlegung heraus, dass diese im Wissenschaftsbetrieb...

Freitag
16. Dezember 2005

Learning from the Inside Out: Group Relations and Organisational Consultation

Vortragszyklus (Vortrag in deutscher Sprache)...

Freitag
13. Januar 2006

Psychodynamisches Einzelcoaching

Beispiele aus der Beratungspraxis....

Freitag
27. Januar 2006

Führen und Folgen… oder Verführen und Verfolgen? -

“Führende schaffen Folgende schaffen Führende“ (Robert R. Kelly)...

Freitag
3. März 2006

Psychoanalyse und Politik, Zur aktuellen Lage in Frankreich / Kampf gegen das Psychotherapiegesetz in Belgien

La psychanalyse dérange. En affirmant l’existence de l’inconscient, lieu privé où se dépose au plus intime du sujet son histoire, mais de par sa structuration également lieu dans son essence privatif d’un détournement possible de cette histoire, la psychanalyse garantit un espace de liberté qu’aucune instance politique ne peut régir....

Freitag
3. März 2006

Psychoanalyse und Politik

zur aktuellen Lage in Frankreich / Kampf gegen das Psychotherapiegesetz in Belgien...

Freitag
17. März 2006

Janine Chassguet Smirgels psychoanalytischer Kosmos – eine Hinterfragung

In den siebziger Jahren wurde Chasseguet-Smirgel mit dem von ihr herausgegebenen Sammelband zur «Psychoanalyse der weiblichen Sexualität» international bekannt. Ihr darin enthaltener eigener Beitrag zu den weiblichen Schuldgefühlen fand nicht nur unter Feministinnen grossen Anklang. Chasseguet-Smirgel erhob auch ihrerseits den Anspruch, eine feministische Position zu vertreten. Zehn Jahre später mehrten...

Freitag
21. April 2006

«Mensch ist der, der grenzenlos verliert» – Zur (Psycho-)Logik des Verlusts

In meinem Vortrag möchte ich einige subjekttheoretisch-metapsychologische Überlegungen zu den konstitutionslogischen Dimensionen des Verlustes vor allem in Freuds Œuvre vorstellen und dies mit der Suche nach möglichen ethischen Implikationen und Anschlussstellen verbinden. Leitend ist dabei die Frage, wie sich das Subjekt entlang der Geschichte seiner in ihm sedimentierten Verluste konstituiert...

Freitag
12. Mai 2006

Übertragungsprobleme in der psychoanalytischen Arbeit mit Patientinnen aus dem Trikont

Von der Ethnopsychoanalyse ausgehend, also immer das Fremde und das Eigene im Übertragungsgeschehen im Blick, werde ich Situationen aus der eigenen Praxis in Costa Rica, Cuba, El Salvador und Palaestina vorstellen und diskutieren. Es geht dabei um psychoanalytische Vignetten im traditionellen Setting (Couch), und Vignetten aus der psychodramatischen Grup¬penarbeit in...

Freitag
19. Mai 2006

Implikationen von Bions Denken für die klinische Arbeit

In seinem Vortrag zeigt Antonino Ferro, wie er Bions Konzepte in seiner klinischen Arbeit anwendet. Zu seinen wichtigsten Konzepten gehört das Traumdenken im Wachen. Damit ist gemeint, dass der psychische Apparat auch ausserhalb des nächtlichen Träumens dank der Alpha-Funktion sinnliche und protoemotionelle Stimuli verarbeitet. Das Resultat dieser Arbeit ist die...

Samstag
20. Mai 2006

Psyche ist ausgedehnt, weiss nichts davon

13.15 bis ca. 17.30 Uhr im PSZ...

Freitag
9. Juni 2006

Aktuelle Überlegungen zur Konstruktion der weiblichen Sexualität in den «Drei Abhandlungen»

Derzeit findet einerseits eine machtvolle Rebiologisierung des Diskurses über Geschlecht und sexuelle Orientierung statt – andererseits scheint es unklarer denn je, was weiblich und was männlich ist. Auf diesem Hintergrund soll den Widersprüchen in Freuds Konstruktion der weiblichen Sexualität in den „Drei Abhandlungen“ nachgegangen werden. Dabei wird es u. a....

Freitag
16. Juni 2006

«Nur wer sich hineinziehen lässt, wird sich zurechfinden» – Der Veränderungsprozess in der psychoanalytischen Arbeit

Die psychoanalytische Beziehungstheorie von Thea Bauriedl verbindet als Fortentwicklung der Objektbeziehungstheorie intrapsychische mit interpsychischen Prozesse. Die Be¬ziehungsanalyse geht vom subjektiven Erleben des Psychoanalytikers aus, von seinen Gefühlen und Phantasien. Hier findet der wichtigste Teil der Arbeit statt. Die eigenen Verwicklungen und ihre Aufklärung schaffen einen Zugang zu den unbewussten Beziehungsszenen...

Freitag
23. Juni 2006

Sigmund Freud als politischer Denk

Sigmund Freud war ein politischer  Denker, der aus den Erfahrungen des Ersten Weltkrieges eine ebenso pessimistische wie realistische Weltsicht entwickelt hat. Die Mechanismen der faschistischen Bewegungen hat er sowohl frühzeitig wie hellsichtig analysiert. Weniger bekannt ist, dass er - im Gegensatz zu seinen «freudo¬marxistischen» Schülern – das Scheitern des Kommunismus...

Freitag
7. Juli 2006

Die Dekonstruktion der sexuellen Normalität in den «Drei Abhandlungen»

Nachgehen werde ich in meinem Vortrag Freuds Dekonstruktion der sexuellen Normalitätsvorstellungen, wobei ich mich vor allem auf die Abhandlung über die «sexuellen Abirrungen» konzentrieren werde. Beschäftigen werde ich mich folglich vor allem mit den Phänomenen männliche Homosexualität und Perversion und deren Bedeutung für das sexuell Normale. Während das sexuell Normale...

Freitag
29. September 2006

Abwehr, Todestrieb und «Autoimmunität»

In seinen letzten Schriften (Marxens Gespenster, Die Religion, Schurken) entwickelt Derrida einen Begriff der «Autoimmunität», die er gelegentlich mit dem Freudschen «Todestrieb» vergleicht. Ein Unterschied allerdings betrifft die Funktion der «Immunisierung», die ihrerseits eine Organisation voraussetzt, die «geschützt» werden kann und muss. Eine ähnliche Voraussetzung betrifft den Freudschen Begriff der...

Freitag
3. November 2006

Videovorführung des Films «Vater und Sohn»

Einführung zum Film und zum ZyklusVater und SohnSchon seit langem hatte ich von dem Film gehört. Unerhört: ein Sohn macht ein Portrait von seinem sterbenden Vater! Von einem „Gott-Vater“, Alexander Mitscherlich, und deklariert das Ganze kurz und bündig zur „Männersache“. Was hätte zum Einstieg in unseren Zyklus im Wintersemester zum...

Freitag
17. November 2006

Was ist aus der «Vaterlosen Gesellschaft» geworden?

Alexander Mitscherlich zählt zu den herausragenden deutschsprachigen Sozialpsychologen der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Es gibt nur wenige Autoren, die auf dem von ihm erreichten Niveau gesellschaftliche Entwicklungen im Zusammenhang mit psychodynamischen Bedingungen und Effekten diskutiert haben – und nur wenige Autoren, die wie er in der Nachkriegszeit das Konzept...

Freitag
1. Dezember 2006

Demokratie und Bildung in der «Vaterlosen Gesellschaft». Alexander Mitscherlich als politischer Psychologe

Seinem Wesen nach ist Mitscherlichs Hauptwerk «Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft» ein Beitrag zu einer psychoanalytischen Theorie der Bildung. Dieser argumentative Grundzug und seine Gestaltung werden zunächst im Mittelpunkt des Vortrags stehen. Mitscherlich geht es natürlich um die Bildung der Persönlichkeit. Aber er denkt vor einem konkreten geschichtlichen Hintergrund,...

Freitag
15. Dezember 2006

Die flexible Familie

Alexander Mitscherlich gelang mit seinen Büchern «Die vaterlose Gesellschaft» (1963) und «Die Unfähigkeit zu trauern» (zusammen mit Margarete Mitscherlich 1967) eine eindringliche Diagnose der psychosozialen Befindlichkeit der Nachkriegsgesellschaft. Beide Schriften hat¬ten einen ganz aussergewöhnlich starken Einfluss auf die öffentliche Diskussion wie er nur wenigen psychologischen Fachbüchern vergönnt ist. Der Begriff...

Freitag
5. Januar 2007

Die Funktion des Mannes in der «Vaterlosen Gesellschaft»

Vortrag verschoben auf Freitag, 12. Januar 2007Die Entwicklung, die Alexander Mitscherlich in den frühen 60er Jahren des letzten Jahrhunderts voraussah, ist heute weit fortgeschritten. Die Kernfamilie ist in Auflösung begriffen, und ihre Teilstücke – Vater, Mutter – befinden sich in einem Veränderungsprozess (Rollen¬wandel). Die Soziologen sprechen von Patchwork-Familien und von...

Freitag
19. Januar 2007

Ohne Leitbild? Zur Funktion von Idealen und Vorbildern in der spätmodernen «Vaterlosen Gesellschaft»

Ausgehend von Adornos Kritik des Begriffs «Leitbild» als Ausdruck einer Zeit, der substantielle Normen fehlen, hinterfrage ich in meinem Vortrag Alexander Mitscherlichs Vorstellung, der Vater müsse in der Gesellschaft als Idealnorm und Vorbild für eine Rollenidentifikation dienen. Dabei soll vor allem das Modell der Rollenidentifikation als Übernahme quasi verdinglichter, gesellschaftlicher...

Freitag
2. Februar 2007

Die spurlose Vatermetapher. Vaterschicksale nach Mitscherlich und Lacan

Das Freud-Jahr liegt hinter uns, und wir können ernüchtert zur Tagesordnung übergehen. Oder vielleicht doch nicht? Die Schriftstellerin Gertrude Stein meinte, die Psychoanalyse werde im 21. Jahrhundert keine Rolle mehr spielen, wenn «man nicht mehr daran denkt, ein Vater zu sein oder einen zu haben.» Bevor es soweit ist, blieb...

Freitag
2. März 2007

Unterwegs in der Neid-Gesellschaft

Verschoben auf Freitag 9. März 2007

Freitag
4. Mai 2007

Depressionen als Psychosomatosen: Der Beitrag der Psychoanalyse zu einem «Multiple Factor Approach»

Die Hemmungsphänomene in der schweren Depression werden als Grenzprobleme einer geschlossenen psychoanalytischen Depressionstheorie erörtert. Die psychogenetischen, psychodynamischen und psychopathologischen Besonderheiten der schweren Depressionen erfordern eine – gegenüber der klassischen Standardmethode der Psychoanalyse – modifizierte Technik im Rahmen eines mehrdimensionalen Behandlungskonzeptes. Wesentliches Ziel der Behandlung ist es, die defensiven Strategien Depressiver,...

Freitag
11. Mai 2007

Ein Ort des Aufbruchs - Die Psychoanalyse in Kuba

Der Vortrag findet in spanischerSprache statt. Ab dem 30. April kann die deutsche Übersetzung imSekretariat elektronisch bestellt werden. ...

Freitag
1. Juni 2007

Hombres y padres: El enigma de la masculinidad y la contributiòn del psicoanàlisis

Hombres y padres: El enigma de la masculinidad y la contribuciòn del psicoanàlisisMänner und Väter: Das Rätsel der Männlichkeit und der Beitrag der PsychoanalyseDer Werdegang eines Menschen ist kompliziert, auch derjenige des Mannes!Juan Carlos Volnovich diskutiert in seinem Vortrag verschiedene Thesen, ausgehend von jenen, welche die körperliche Differenz des männlichen...

Freitag
8. Juni 2007

Als Patientin bei Freud 1921 - aus einem unbekannten Tagebuch

Wir kennen die Tagebücher von Hilda Doolittle, Joseph Wortis, Abram Kardiner und Ernst Blum und diversen anderen brühmten Analysanden und Analysandinnen von Freud. Diese Tagebücher wurden zum Teil viele Jahre nach der abgeschlossenen Analyse geschrieben, sozusagen aus der Erinnerung. Mein Vortrag bezieht sich auf ein Tagebuch, das sich von den...

Freitag
22. Juni 2007

Spekulative Chirurgie: Zur Psychosomatik einer Krebserkrankung und deren Therapie

Erörtert wird eine mögliche psychosomatische Ätiologie – neben der anatomisch-physiologischen – eines Speiseröhrenkrebses (Adenokarzinom) in einem Barrett-Öpsophagus (= deplazierte Auskleidung der Speiseröhre mit Magenschleimhaut) sowie dessen Operation: Speiseröhrenentfernung und Magenhochzug als Speiseröhrenersatz.Als Inbegriff der psychosomatischen Verursachung dieses Krebses erweist sich die pathogene, das Vermittlungsorgan Speiseröhre letztlich zerstörende Begier, Mund und...

Freitag
6. Juli 2007

«Das Parfüm» und «der Fall Grenouille»

Jean-Baptiste Grenouille – Protagonist in P. Süskinds Roman «Das Parfum» – benutze ich als «Fall» einer Borderline-Persönlichkeitsstruktur narzisstischer Ausprägung und stelle ihn in meinen Ausführungen zwischen Klinik und psychoanalytische Theorie.Ich betrachte das Schicksal von Grenouille als Geschichte einer schwersten, kindlichen Traumatisierung und dessen Bewältigung in Form eines verzweifelten Selbsterhaltungs- und...

Freitag
2. November 2007

Learning to live with a bad object: further developments

(eine deutsche Übersetzung wird vorliegen)...

Freitag
9. November 2007

«Ich persönlich werde wohl die ‚klassischen’ Analysen weitermachen…»

(Sigmund Freud, Rundbrief des ‚Geheimen Komitées’ vom 15. Februar 1924)...

Freitag
16. November 2007

Der Psychoanalytiker zwischen potenziellem Bedarf und realer Nachfrage.

Überlegungen zum ökonomischen Aspekt eines schwierigen Berufs in einem sich wandelnden politi-schen und ökonomischen Umfeld...

Freitag
23. November 2007

Ein Purist auf Abwegen

Das irreführende Freudsche Diktum vom reinen Gold der Psychoanalyse und den Legierungen der Psychotherapie hat die Psychoanalytiker immer wieder dazu bewogen, angestrengt die von ihnen idealisierte Psychoanalyse rein zu erhalten. Als Folge davon mussten diejenigen, die die Analyse in der Theorie und Praxis mit der Psychotherapie vermischt haben, sich den...

Freitag
14. Dezember 2007

Warum uns das Unbewusste manchmal chinesisch vorkommt

In seiner 15. Vorlesung zur Einführung in die Psychoanalyse stellte Freud Analogien zwischen der chinesischen Sprache und dem Traum fest. So schreibt er:...

Freitag
11. Januar 2008

Das Eine tun und das Andere nicht lassen – Psychoanalyse und Gesundheitswesen

Psychoanalyse und Gesundheitswesen erscheinen auf den ersten Blick als zwei Felder, die nicht oder zumindest kaum miteinander zu vereinen sind. Auf der einen Seite ein hoch komplexes, interaktives Geschehen zwischen Analysand/in und Psychoanalytiker/in, welches in einem vorgegebenen Setting, aber in weiten Zeithorizonten der Rahmen darstellt, um individuelles Erleben des Analysanden/der...

Freitag
18. Januar 2008

Vom reinen Gold der ‚tendenzlosen’ Analyse und der Kupferlegierung der ‚suggestiven’ Therapie oder: mit welchen Rohstoffen operiert die Freudsche Analyse?

Diese Formulierungen vom reinen Gold und der tendenzlosen  Analyse, die in der Massenanwendung «unserer» Therapie reichlich mit dem Kupfer der direkten Suggestion zu legieren sei, entstammen aus Freuds Schrift «Wege der psychoanalytischen Therapie» aus dem Jahre 1918. Zwei Jahre zuvor, am Ende seines ersten Vorlesungszyklus, hiess es allerdings im Zusammenhang...

Freitag
8. Februar 2008

Schlussdiskussion

Raum für eine Schlussdiskussion, falls von den TeilnehmerInnen gewünscht

Freitag
4. April 2008

Widerstände in der Chefetage und die Folgen - wie können BeraterInnen damit umgehen?

ABGESAGT 13.15 - 14.30 Uhr im Rahmen des Workshops (Kurs 17) «Nicht mit mir!» Der Umgang mit Widerstand in der Beratung von Teams, Organisationen und Einzelnen.

Freitag
11. April 2008

Das Versprechen des Krieges

Der Vortrag untersucht Freuds Reaktion auf den Ausbruch des Ersten Weltkriegs anhand des ersten Teils von "Zeitgemässes über Krieg und Tod" und geht besonders der von Freud in den Mittelpunkt gestellten Formulierung nach, der Krieg sei «enttäuschend».

Freitag
16. Mai 2008

TAT/ORT. Der Raum des Unheimlichen im Kino

Das Unheimliche wörtlich nehmen heisst, es als Raum zu verstehen. Wie Freud gezeigt hat, steckt im Unheimlichen bereits das Heim, der vertraute Ort, der einen unvermittelt fremd geworden ist. Derart schwankend zwischen den Gegensätzen inszeniert der Raum des Unheimlichen die Vereinigung des Unvereinbaren: Innen und Aussen, Real und Imaginär, Ausgedehnt...

Freitag
23. Mai 2008

* Trauerarbeit

Dazu Klinisches Seminar am Samstag, 10.00 - 14.00 Uhr...

Freitag
30. Mai 2008

«Der Knacks». Autobiographisches Fragment von Francis Scott Fitzgerald mit einem Kommentar von Gilles Deleuze

Übersicht«Im Grunde genommen ist alles Leben ein Prozess des Niedergangs». «Biographie ist die verlogenste Kunstform».Zwischen diesen zwei Ansichten bewegt sich das selbstbezogene Prosa-Bruchstück «Der Knacks», das 1936 in New York erschien. Damals war der frühe Ruhm Fitzgeralds als Romancier und Chronist der Schönen und Reichen der zwanziger Jahre, des Booms...

Freitag
6. Juni 2008

* Sublimieren

* Dieses Referat gehört zur Vortragsreihe "Arbeit in der Psychoanalyse", die von Rony Weissberg organisiert ist...

Freitag
13. Juni 2008

* «Triebschicksal» und «Arbeitsanforderungen»

Dazu Klinisches Seminar am Samstag von 10.00 - 12.00 Uhr...

Freitag
20. Juni 2008

Der kulturelle Wandel des Generationenverhältnisses im Licht des Inzesttabus

Aktuelle gesellschaftliche Phänomene wie der Fortschritt in den Reproduktionstechniken, die Trennung von Sexualität und Genealogie, die Dominanz des Sexuellen im öffentlichen Raum, die erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit für sexuellen Missbrauch, die Integration des Kindes und Jugendlichen in die Logik des Marktes bezeichnen und unterstützen die kulturelle Dissoziation von Sexualität und Fortpflanzung...

Freitag
31. Oktober 2008

Once Upon A Time - Defences Against Immediate Contact

Once Upon a Time – Defences Against Immediate Contact(englischer Text und deutsche Übersetzung stehen am Abend zur Verfügung)

Freitag
7. November 2008

Lacans Logik des Unbewussten

«Die Logik des Unbewussten» – in Lacans späteren Seminaren der Jahre 1964 bis 1974 bezeichnet das sein Vorhaben, das Unbewusste der psychischen Topik Freuds in einen konkreten logischen Mechanismus zu fassen. Lacan entwickelt sein topisch-logisches Modell des Unbewussten ausgehend vom logischen Viereck aus Aristoteles' «Peri hermeneias». Die einfache aber analytisch...

Freitag
14. November 2008

Hinter Gittern

Insa Härtel, Hamburg und Bremen     Olaf Knellessen, Zürich     Hinter Gittern     Zu Arbeiten von Susan Hefuna Dieser Vortrag findet statt um 20.30 Uhr im Kunstraum Walcheturm (Kanonengasse 20, 8004 Zürich [Kasernenareal])     19 Uhr:    Vernissage zur Ausstellung von Susan Hefuna

Freitag
21. November 2008

Die dunklen Seiten des Glamour

Die dunklen Seiten des GlamourSpielarten des Schmutzigen Heiligen in der Gegenwartskultur....

Freitag
9. Januar 2009

HORROR VACUI.

Warum es in der Philosophie und Wissenschaftsgeschichte keine Leere geben durfte und warum sie dennoch ist....

Freitag
23. Januar 2009

Wie der Teufel die Möse mit dem Spaten schuf

Von der spätmittelalterlichen Literatur zu einer psychoanalytischen Theorie der Geschlechterdifferenz...

Freitag
6. Februar 2009

«Artikulationsgrenzen als Deutungshypothese»:

Aus der Praxis eines Dokumentarfilmprojekts über «Jugend und Aids» in Äthiopien ...

Freitag
6. März 2009

Der Arzt, die Schöne und das Biest - Ein Erzählmuster des Horrorfilms

Dieter Sträuli, ZürichEtwa 100 Horrorfilme erzählen dieselbe Geschichte. Man könnte sagen, diese sei zwischen 1940 und heute jedes Jahr neu verfilmt worden. Die Elemente: Ein Wissenschaftler, der eine bahnbrechende Entdeckung macht (die Verlängerung des Lebens oder die Wiederherstellung weiblicher Schönheit betreffend); eine privilegierte Patientin (nicht immer von Menschenart), in deren...

Freitag
24. April 2009

Emotion und Kognition bei depressiv Erkrankten:

Neuere Forschungsergebnisse – Konsequenzen für die psychotherapeutische Praxis? ...

Freitag
15. Mai 2009

LOST

Vorführungen von Ausschnitten aus der Fernsehserie LOST Siehe dazu auch Seminar vom Samstag, 16. Mai 2009 (Kursübersicht SS09)

Freitag
5. Juni 2009

Psychoanalytisches Arbeiten – Für eine Theorie der Praxis

Lesung und Diskussion des neuen Buches von Christian Kläui, Zürich: Psychoanalytisches Arbeiten – Für eine Theorie der Praxis...

Freitag
12. Juni 2009

Paranoide Abwehr-Kampf-Haltung

Zur Psychoanalyse von Fremdenfeindlichkeit und Gewaltbereitschaft bei männlichen Jugendlichen...

Freitag
19. Juni 2009

Narzissmus und neue Religiosität

Freuds Interpretation der Religion als Illusion und als kollektive Zwangsneurose hat die psychoanalytische Religionstheorie lange beherrscht. Sein eigener Agnostizismus wurde für seine Nachfolger Pflicht. Theoretisch galt das Thema Religion als erledigt und die Religionstheorie verblieb im ödipalen Paradigma. Inzwischen hat die Religion ein unerwartetes come back gefeiert, aber sie kommt...

Freitag
25. September 2009

Psychoanalytische Zugänge zu adoleszenten Patienten.

In seinen Ausführungen zeigt Robin Anderson die Vielfalt auf, in der sich der Ödipuskomplex darstellen kann. Dabei wird vor allem Melanie Kleins Weiterentwicklung der Freudschen Theorie des Ödipuskomplexes berücksichtigt und insbesondere ihr Verständnis der kindlichen ödipalen Situation. Anderson zeigt, wie sich Erwachsene auf sehr unterschiedlichen Niveaus ihres seelischen Erlebens binden,...

Freitag
20. November 2009

«Traurigkeit ward mir zum Lose»

Urs Fässler, Musikwissenschaftler, Luzern...

Freitag
27. November 2009

Freud’s approach to mourning and melancholia –

Sergio Benvenuto, Psychoanalytiker, Rom...

Freitag
11. Dezember 2009

Vom Hund zur ungeordneten Deponie: Wenn aus Melancholie Kunst wird

Barbara Basting, Kunstwissenschaftlerin, Zürich...

Freitag
18. Dezember 2009

Der Rückzug in Zeitlosigkeit

Heinz Weiss, Psychoanalytiker, Stuttgart...

Freitag
15. Januar 2010

Die Trauer um das nie Gehabte

Achim Perner, Psychoanalytiker, BerlinDie Trauer um das nie GehabteZur Psychoanalyse der frühen Entbehrung...

Freitag
29. Januar 2010

«Den Traum alleine tragen» - Literatur und Schwermut

Depressionen lähmen Geist und Seele. Es gibt jedoch eine melancholische Gemütsverfassung, die sich produktiv auswirkt. Das zeigt sich besonders deutlich im Schaffen des grossen deutschen Lyrikers, Essayisten und Erzählers Gottfried Benn (1886–1956). Er hat immer wieder betont, dass sein Schaffen sich aus einer existenziellen Einsamkeit und Unbehaustheit nähre. Mit dieser...

Freitag
16. April 2010

Das mitelalterliche Gebet - ein Ersatz für die Erotik?

Im Mittelalter auch unter Laien verbreitete asketische Praktiken weisen darauf hin, dass die Kommunikation mit dem Heiligen offenbar den Ausschluss der Sexualität bedingt: Wo Gott werden soll, muss ES verschwinden. Wird die Sexualität dabei möglicherweise von der Religion für ihre Zwecke eingespannt und in sublimierter Form «ausgelebt»? Dieser Frage geht...

Freitag
4. Juni 2010

Psychoanalytische Überlegungen zur Ethik des Subjekts

Gibt es im Bestand der zu metapsychologischen Konstruktionen geronnenen psycho­analytischen...

Freitag
11. Juni 2010

Vier Jahre als Analytikerin in Belfast, in einem vom Krieg heimgesuchten Land.

Mehr als vier Jahre, vom September 2005 bis Ende 2009, arbeitete ich die halbe Woche in Belfast, Nordirland, in einer von Prof. Paul William, vorher London, zusammen mit dem Psychiater und Psychoanalytiker Lord Alderdice geleiteten psychotherapeutischen Poliklinik. Sie befand sich in einem Klinikbau innerhalb von einem grösseren Klinikkomplex ausserhalb der...

Freitag
18. Juni 2010

Caravaggios «Zweifelnder Thomas» (1602). Wort, Berührung, psychoanalytische Kur

in Zusammenarbeit mit dem Lacan Seminar...

Freitag
25. Juni 2010

Destrukion der «Seele» bei Descartes

Wir erleben seit längerem ein wissenschaftliches Bemühen, alles Psychische auf neurologische Funktionen und Strukturen reduzieren zu wollen. Dadurch wird die spezifisch psychische Eigenart in ihrer Bedeutung unterwandert und beiseite geschoben. Psychologie und einzelne Psychotherapien befassen sich heute vorherrschend mit naturwissenschaftlicher Begründung ihrer Phänomene. Diese Mode «experimenteller Psychologie» rollt über unsere...

Freitag
5. November 2010

«Kurze, sinnliche Einführung ins Liebesleben – Ein Versuch zur Annäherung mittels einzelner Szenen verschiedener Filme»

Dieser Abend schliesst sich an unsere Ankündigung im Programm an. Das Liebes­leben, nicht nur so wie Freud es im engeren Sinne gemeint hat, sondern viel weiter gefasst, soll im Zentrum stehen. Man könnte die Annäherung auch mit einer Frage aus dem alltäglichen Diskurs beschreiben: Und wie ergeht es Dir in...

Freitag
19. November 2010

«Liebesleben: Trieb? Romantik? Struktur?»

Was geht da vor sich: Ein Mann ersehnt einen sexueller Kontakt, den er mit seiner Frau seit langem vermisst und  sagt in dem Moment, als eine sexuelle Begegnung mit einer Frau  möglich wäre, er könne keine Doppelleben führen, denn er liebe seine Frau? Wo ist die Liebe, bei der Ehefrau,...

Freitag
26. November 2010

«Liebe»

Wie wir alle wissen, ist Liebe etwas ganz Natürliches. (Natürlich nur, solange alle Beteiligten damit einverstanden sind.) Oder anders ausgedrückt: Die Psychoanalyse hatte Liebe, Sexualität und Fortpflanzung auseinanderdividiert; ein seit etwa dreissig Jahren zunehmend dominanter, neodarwinistisch und neurologisch inspirierter wissenschaftlicher Diskurs lässt nun wieder «zusammenwachsen, was zusammen-gehört» (Willy Brandt). Der...

Freitag
7. Januar 2011

«Liebesvorgänge: Vom Anfang zum Ende und wohin dann? Zurück?» - VORTRAG VERSCHOBEN

Der Vortrag wird verschoben und findet NEU am 21. Januar 2011 statt, 20.30 Uhr im PSZ...

Freitag
14. Januar 2011

Neuer Titel: Eros und Thanatos neu betrachtet

Eine von Freuds Triebdefinitionen lautet folgendermassen: «[Der Trieb ist] ein Mass der Arbeitsanforderung, die dem Seelischen infolge seines Zusammenhanges mit dem Körperlichen auferlegt ist.» Das konfrontiert uns mit dem, was ich für die wichtigste Frage halte: wie wird der somatische Teil des Triebs (psychologisch oder auf der Ebene des Psychischen)...

Freitag
28. Januar 2011

«Der Schriftsteller Wilhelm Genazino liest aus einem seiner Bücher. Anschliessend Diskussion»

Am letzten Abend des Zyklus über das Liebesleben liest der Schriftsteller Wilhelm Genazino aus seinem neuesten, noch unveröffentlichten Roman. Anschliessend an die Lesung werden Dani Gasser und Pierre Passett ein Gespräch mit Herrn Genazino führen, und danach werden auch die Zuhörer Gelegenheit haben, mit Wilhelm Genazino zu diskutieren....

Freitag
15. April 2011

Menschenfassung Container. Zur Architekturgeschichte und Architekturpolitik eines Neuen Mediums

Obwohl der Container gar nicht aus der Architektur sondern aus dem Transport­wesen stammt, hat er sich im Bauwesen des 20. und 21. Jahrhunderts nicht nur einen sondern mindestens zwei feste Plätze erobert. Zum einen als mehr oder weniger provisorisches Ersatzgebäude: Baustellen werden durch Container-Bauten markiert, die tatsächlich zu verschwinden haben,...

Freitag
13. Mai 2011

Was ist Psychoanalyse?

Die Psychoanalyse als ein Ganzes und dazu noch als eine Wissenschaft darzustellen, dieser Versuch ist möglicherweise zum Scheitern verurteilt. Dennoch muss man ihn immer wieder wagen. Denn wir kennen zwar die ein­zelnen Begriffe der psychoanalytischen Theorie, tun uns aber oft schwer damit, sie im Zusammenhang zu verstehen. Zwei Schritte sind...

Freitag
27. Mai 2011

Das Unbewusste im Handgemenge. Überlegungen zu den Aufgaben psychoanalytischer Reflexionen in der politischen Praxis heute.

Der Hannoveraner Sozialpsychologe Peter Brückner entwickelte in den 1960ern bis zu seinem frühen Tod Anfang der 1980er Jahre das Konzept einer psychoanalytisch orientierten Politischen Psychologie, die sich als Teil eines praktisch-emanzipatorischen Projektes verstand. Gegen Adornos Verdikt, dass es kein richtiges Leben im Falschen gäbe, hielt er an der Idee eines...

Freitag
17. Juni 2011

Subjektivitätswandel und neue Sozialisationstypen. Klinische und alltagskulturelle Implikationen

Während mit Beginn der 1970er Jahre ein gesellschaftlicher Wandel durch das Heraufkommen des «narzisstischen Sozialisationstyps» zu beobachten war, konnten zwei Jahrzehnte später Soziologen und Kulturtheoretiker einen neuer­lichen Para­digmenwechsel feststellen, der schliesslich den neuen Kollektiv­charakter des aktuellen «telematischen Sozialisationstyps» hervor­brachte. Die unter solchen Umgestaltungen stattfindenden Subjektivitäts­veränderungen stellen immer auch Herausforderungen für...

Freitag
23. September 2011

Psychoanalytische Zugänge zum Trauma

Freitag
20. April 2012

LISA und YVONNE

Dokumentarfilm von Jeannette Fischer und Jens-Peter Rövekamp...

Freitag
11. Mai 2012

Musik und Psychoanalyse

...

Freitag
1. Juni 2012

Psychosexuelle Entwicklung und Geschlechtsidentität unter intersexuellen Konditionen

Überlegungen und Hypothesen aus psychoanalytischer Perspektive...

Freitag
8. Juni 2012

Forum

Denkpolitik, Praxis Zur Lage der Fraktionen am PSZ Einladung

Freitag
15. Juni 2012

Warum und wie schrieb Freud «Jenseits des Lustprinzips» (1920)?

Unter Berücksichtigung der bisher unbekannten Vorfassung von 1919....

Freitag
2. November 2012

Die Wandlungen des Sexuellen. Zu einer beschreibenden Psychoanalyse der heutigen Sexualität

Vortrag von Jean Clam, Paris und Berlin...

Freitag
30. November 2012

Kinoanalyse – Mediale Ansichten einer Wissensgeschichte des Irrationalen um 1900

Vortrag von Veronika Rall, Zürich...

Freitag
14. Dezember 2012

Das hat ja alles keinen Zweck!? Nachträglichkeit, Apparat und Neurowissenschaften

Vortrag von Christine Kirchhoff, Berlin...

Freitag
11. Januar 2013

Der grosse Andere und der kleine Unterschied - Wozu eine Linguistik des Kalauers?

Zyklusvortrag von Manfred Riepe, Frankfurt/M....

Freitag
18. Januar 2013

Forum Veranstaltung

Wir haben uns im Juni getroffen, um über die Begegnungen und den Austausch zwischen verschiedenen Strömungen am PSZ zu diskutieren. Wie im Programm bereits angekündigt, möchten wir in diesem Sinne eine zweite Runde initiieren, in der es um den Umgang mit dem Anderen gehen soll. ...

Freitag
25. Januar 2013

Sexuelle Differenz: feministische Rückfragen an eine merkwürdige Rezeptionsgeschichte

Vortrag von Tove Soiland, Zürich...

Freitag
19. April 2013

Zwischen den Stühlen. Eugen Bleuler und die Psychoanalyse – Eine Vorstellung seines Briefwechsels mit Freud

Die Freud-Rezeption am Zürcher Burghölzli in den Jahren 1904–1913 war ein Schlüsselereignis der Psychiatrie- und der Psychoanalysegeschichte. Auf der einen Seite bedeutete sie einen Markstein auf dem Weg zu einer Psychologisierung der Psychiatrie. Auf der anderen bezeichnete sie den Schritt, durch den die Psychoanalyse in die Breite des wissenschaftlich-medizinischen Diskurses...

Freitag
24. Mai 2013

Die Freud'sche Psychoanalyse - eine révélation, eine Erfüllung

Vom Krieg und den goldenen 50er Jahren zum Zürcher Seminar ...

Freitag
31. Mai 2013

Die Imagination und das Imaginäre. Zur Theorie der Blickregime im Feld der Kulturanalyse

Der Spiegel täuscht und enthüllt, verspricht und demontiert. Narziss – so der Mythos – entspringt der Faszination der Spiegelung und fällt ihrem ‚Totalisierungszwang‘ zum Opfer. Die Fallstricke und Manöver der Spiegelfechterei, deren stets wiederkehrende Beispiele in der Kultur- und Mediengeschichte die Aporie bezeugen, die das Imaginäre im raumzeitlichen Dazwischen von...

Freitag
7. Juni 2013

Das Fehlen von Trauer in der Ätiologie der Verwahrlosung

Kinder und Jugendliche, die nach heutigem Verständnis als dissozial gelten, hat August Aichhorn «verwahrlost» genannt. Verwahrlosung meint dabei nicht das äussere Agieren, sondern die Dynamik psychischer Kräfte, denen der Verwahr­loste ausgesetzt ist. Das antisoziale Verhalten wie Stehlen, hartnäckiges Weglaufen/Verweigern, massive Aggressionen u.a. sind die Symptome, in denen die Verwahrlosung sich...

Freitag
14. Juni 2013

Die Psychoanalyse in der ‚Frankfurter Schule’

Die Begründer der (später so genannten) «Frankfurter Schule» waren deutsch-jüdische Intellektuelle, die seit den dreissiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts versuchten, sich und ihren Zeitgenossen die Verdrängung der sozialistisch und internationalistisch orientierten Arbeiterbewegung durch «massenfeindliche Massenbewegungen» verständlich zu machen. Theoretisch orientierten sie sich dabei an zwei mit einander verwandten «Kritischen Theorien»,...

Dienstag
9. Juli 2013

Forum Veranstaltung (Dienstag, 9.7.13)

Das Forum ist gedacht als Gefäss, als Ort der Auseinandersetzung über zentrale Fragen, Komplexe und Entwicklungen die Psychoanalyse und das PSZ betreffend. Es kann dabei darum gehen, was sich in der Klinik, aber auch im Verhältnis von Subjekt und Kultur verändert. Das Forum will aber auch dazu anstossen, eine Debatte...

Freitag
6. September 2013

«Beuteltierraum» und Transformation.

Zur Behandlung von Borderline-PatientInnen in einem teilstationären psychoanalytischen Setting....

Freitag
25. Oktober 2013

Teilnehmerversammlung des PSZ

Organisatorisches Zentrum ist die Teilnehmerversammlung, die in allen Belangen, welche das Seminar betreffen, entscheidet. Sie findet drei bis vier Mal jährlich statt. Die TeilnehmerInnen wählen jährlich die Seminarleitung, welche in ihrer Arbeit von den Ressortgruppen unterstützt wird. Das PSZ ist als Verein organisiert.

Freitag
8. November 2013

Es nimmt kein Ende! Serie als neues Paradigma

Jedesmal, wenn Sie auf Google eine Suche starten, wird Ihre Anfrage durch maschinelle Algorithmen verarbeitet. Nicht nur wird die für Sie geeignete Werbung gesucht, die Suchmaschine verbessert und verfeinert auch sich selbst. Sie erzeugen eine Serie und Sie sind, ohne es zu merken, Teil einer Serie geworden....

Freitag
15. November 2013

Adoleszenzkrise, dissozial, gewalttätig, attenuiert psy-choatisch oder was?

Zur Problematik des Umgangs der Jugendhilfe mit einer (häufig) ungeliebten Klientel Klinisches Seminar am Samstag 16. November 2013 (Anmeldung siehe Abstract)

Referenten: Gianni Zarotti, Zürich

Montag
25. November 2013

Ressortgruppen-Treffen

Freitag
13. Dezember 2013

Le Médium Malléable et le travail psychoanalytique

René Roussillon, Lyon...

Freitag
10. Januar 2014

«Dem Teufel vom Karren gefallen». Zur Transformation in der Psychoanalyse der Psychosen.

Elisabeth Aebi Schneider, Bern Klinisches Seminar am Samstag 11.01.2014 (Anmeldung siehe Abstract)

Freitag
17. Januar 2014

Perversionen

Sophinette Becker, Frankfurt Klinisches Seminar am Samstag 18.01.2014 (Anmeldung siehe Abstract)

Freitag
24. Januar 2014

Preisverleihung Missing Link 2013

The Missing Link...

Freitag
31. Januar 2014

Teilnehmerversammlung

Mittwoch
5. Februar 2014

Programmänderung! Trauma

WEGEN ERKRANKUNG FÄLLT DER VORTRAG VON LUTZ WITTMANN AUS. AN SEINER STELLE SPRICHT ROSMARIE BARWINSKI ÜBER TRAUMA. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Besuch dieses Kursabends ist frei.

Referenten: NEU: Rosmarie Barwinski

Freitag
7. Februar 2014

Peergruppen-Treffen für die TeilnehmerInnen in Weiterbildung Psychoanalytische Psychotherapie

Der Abend dient dem Informationsaustausch sowohl unter den Studierenden in Weiterbildung als auch zwischen ihnen und der Weiterbildungskommission. ...

Mittwoch
19. Februar 2014

Ressortgruppen-Treffen

Mittwoch
26. Februar 2014

Treffen für DozentInnen

Das Treffen für DozentInnen findet einmal jährlich statt. Nächstes Datum: Mittwoch, 26. Februar 2014 (für DozentInnen des SS13 & WS13/14)

Freitag
4. April 2014

Teilnehmerversammlung

Freitag
11. April 2014

Eine Haltung, die nicht zu halten ist.

Der Vortrag fragt danach, wozu Psychoanalytiker ein Konzept wie «psychoanalytische Haltung» überhaupt brauchen. Er zeigt, dass dieses Konzept in der jüngeren Geschichte der Psychoanalyse als eine Antwort auf verschiedene durch die analytische Methode selbst hervorgebrachte Herausforderungen zu verstehen ist: Die spezifische Methode des analytischen Gesprächs (freie Assoziation, gleichschwebende Aufmerksamkeit) wirkt...

Referenten: Elfriede Löchel, Berlin

Freitag
9. Mai 2014

Das Orale und seine Derivate in Kunst und Kultur.

Nach einer Interpretation des Romans «Die Spange» des Schweizer Autors Michel Mettler, der seine literarischen und mundarchäologischen Phantasien als die verkappte Erzählung einer psychoanalytischen Therapie anlegt, bildet ein kurzer Exkurs über die Höhlen-Phantasie eine Brücke zu verschiedenen, historischen wie gegenwärtigen künstlerischen Vergegenwärtigungen der Mundhöhle. Damit ist genug Mundraum-Semantik präsentiert, um...

Referenten: Hartmut Böhme, Berlin

Freitag
23. Mai 2014

Das Subjekt der Psychoanalyse –

Das im gedruckten Programm publizierte Datum (25.5.) ist falsch. ...

Mittwoch
11. Juni 2014

Ressortgruppen-Treffen

Samstag
14. Juni 2014

Noch einmal / Encore: Jacques Lacan trifft Alfred Lorenzer

Eine Veranstaltung der Stiftung für Psychotherapie und Psychoanalyse Zürich in Zusammenarbeit mit dem Psychoanalytischen Seminar Zürich und unterstützt vom Arbeitskreis Politische Psychologie / Gruppe Psychoanalyse Kultur Gesellschaft, Sigmund Freud-Institut, Frankfurt a. M....

Freitag
20. Juni 2014

Fantasma und Affekt

Referenten: Edith Seifert, Daniel Bischof, Rony Weissberg

Freitag
20. Juni 2014

Tagung Fantasma und Affekt

Diese Tagung ist eine Kooperation des Psychoanalytischen Kollegs mit dem PSZ und dem Lacan Seminar und beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Fantasma und Affekt. Lacan sieht im Fantasma die zentrale, weitgehend unbewusste Struktur, mit welcher der Neurotiker sein Begehren aufrecht erhält. Zugleich halte das Subjekt im Fantasma an einem...

Referenten: Edith Seifert, Daniel Bischof, Rony Weissberg, Claus-Dieter Rath, Karl-Josef Pazzini, André Michels u.a.

Freitag
27. Juni 2014

Teilnehmerversammlung

Samstag
5. Juli 2014

Weisse TV

Die Einladung und Texte zu Gruppen und allgemein zum PSZ finden sich im internen Bereich unter 2014-05 Einladung Weisse TV v. 5.7.14 (2 Dokumente)

Freitag
12. September 2014

Psychoanalytische Arbeit mit Lacan in und zwischen zwei Sprachen: Französisch und Deutsch

Referenten: Rony Weissberg, Barbara Langraf, Patrick Landman, André Michels

Freitag
26. September 2014

«Das hat dir der Teufel gesagt – du, du Teufel du.»

Referenten: Monica Baals, Zürich

Freitag
24. Oktober 2014

TeilnehmerInnenversammlung (TV)

Freitag
14. November 2014

Entwicklungspsychologie des Jugendalters

Klinisches Seminar zum Vortrag: Samstag 15.11.2014 (s. WS14/15 Kurs 18)

Referenten: Inge Seiffge-Krenke, Mainz

Freitag
21. November 2014

Forum

An der Weissen TV vom 5.7.14 ging es u.a. um Fragen unserer Identität als AnalytikerInnen. Dabei kamen auch Gerüchte und Polemiken zur Sprache wonach die Weiterbil-dung mit der «reinen Analyse» wenig zu tun habe. Die Forumsveranstaltung soll einen Raum schaffen, um darüber zu debattieren, was es hier und heute heisst,...

Referenten: organisiert von Rony Weissberg, Barbara Langraf, Antoinette Poli

Sonntag
30. November 2014

Psychosen-Matinée 2014

Die Psychosen-Matinée richtet sich an psychoanalytisch arbeitende Kolleginnen und Kollegen, die bereit sind, gemeinsam theoretische Texte zu studieren und ihre Klinik mit psychotischen Patienten in die Diskussion einzubringen. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, einen kontinuierlichen Reflexionsprozess in Gang zu bringen, Erfahrung und Denken zu verbinden. Dabei betrachten wir die Suche...

Dienstag
2. Dezember 2014

Ressortgruppen-Treffen

Freitag
19. Dezember 2014

Le Médium Malléable et le travail psychanalytique

Vortrag in französischer Sprache. Einführungsabend: Um sich mit den theoretischen Grundlagen von René Roussillon vertraut zu machen, findet am Dienstag, 9. Dezember 2014 (20.30 Uhr im PSZ) ein Einführungsabend statt. Anmeldung zum Textbezug bei Vreni Schärer: vschaerer@gmx.net Klinisches Seminar zum Vortrag: Samstag 20.12.2014 (s. WS14/15 Kurs 22)

Referenten: René Roussillon, Lyon

Freitag
16. Januar 2015

Muss der Vater ein Mann sein?

Leiden unsere Kinder an einem Mangel an männlich-väter¬lichen Bezugspersonen in Familie, Krippe, Schule und Therapien?...

Referenten: Udo Rauchfleisch, Basel; Brigitte Boothe, Zürich; Egon Garstick, Zürich

Freitag
30. Januar 2015

TeilnehmerInnenversammlung (TV)

Freitag
6. Februar 2015

Peergruppen-Treffen

für die TeilnehmerInnen ...

Mittwoch
25. Februar 2015

DozentInnen-Treffen

Mittwoch
4. März 2015

Einführung in das PSZ - Informationsabend

Mitglieder der Seminarleitung, der Weiterbildungskommission und des «Treffpunkt Junge Psychoanalyse» stellen das PSZ sowie die Aus-, Weiter- und Fortbildungen vor. Informations- und Diskussionsabend für neue TeilnehmerInnen und Interessierte. Für diesen Abend wird kein Kursgeld erhoben.

Freitag
6. März 2015

Verwahrlosung auf allen Ebenen

Verwahrlosung ist keine nüchterne Feststellung mangelnder Ordnung, sie ist zugleich mächtiger Vorwurf an Einzelne und Gruppen, die herrschende Ordnung nicht zu respektieren. Und damit auch scheinbare Legitimation für Stigmatisierung, Einschliessung und Ausschluss. Zudem greift sie um sich. Waren es früher vor allem die Kinder der Landstrasse, die aus ihren Familien...

Freitag
13. März 2015

Wie entwickelt sich Mentalisieren?

Entwicklungspsychologische und neuro-biologische Voraussetzungen Klinisches Seminar zum Vortrag: Samstag 14.3.2015 (s. WS14/15 Kurs 20)

Referenten: Ulrich Schultz-Venrath, Köln

Mittwoch
25. März 2015

Einführung in die Handhabung der PSZ-Homepage

Am Mittwoch, 25. März 2015, 20.30 Uhr bietet die Homepagegruppe für DozentInnen und alle Interessierten eine Einführung in die Handhabung der Homepage: ...

Freitag
10. April 2015

TeilnehmerInnenversammlung (TV)

Freitag
8. Mai 2015

Entwicklung bis zum Ende – der psychische Raum und der Tod

Der Vortrag fällt aus und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Referenten: Jürgen Grieser, Zürich

Freitag
15. Mai 2015

«Du fragschmi wär i bi»

Referenten: Simon Mettler, Zürich

Freitag
29. Mai 2015

Kein Bock auf Sex:

Referenten: David Garcia, Zürich

Donnerstag
11. Juni 2015

Ressortgruppen-Treffen

Freitag
12. Juni 2015

Kindliche Sexualität erforschen –

Referenten: Julia König, Köln

Freitag
19. Juni 2015

Forum

An der Forumsveranstaltung vom 21.11.14 fand am PSZ eine lebendige Debatte um das – wie man sagt – zyklisch wiederkehrende Thema der «richtigen bzw. falschen» Psychoanalyse statt....

Referenten: Organisiert von Rony Weissberg, Ruth Guggenheim, Daniel Bischof, Antoinette Poli, Barbara Langraf, Maya Basman, Tamara Lewin, Natalija Gavrilovic Haustein, David Luzi

Freitag
28. August 2015

La technique de „Médium Malléable“

Vortrag in französischer Sprache. Klinisches Seminar zum Vortrag am Samstag, 29.8.2015 (siehe SS 15, Kurs 19) ist psychotherapeutisch Tätigen vorbehalten.

Referenten: René Roussillon, Lyon

Freitag
11. September 2015

populäre Kulturen

Referenten: Husam Suliman, Zürich

Freitag
25. September 2015

un-(doing) setting

Referenten: Nicole Burgermeister, Tamara Lewin, Zürich

Freitag
2. Oktober 2015

Diskussionsabend

Referenten: mit möglichst allen ReferentInnen: Victoria Preis, Berlin / Simon Mettler, Zürich / David Garcia, Zürich / Julia König, Köln / Husam Suliman, Zürich / Nicole Burgermeister, Zürich / Tamara Lewin, Zürich

Dienstag
6. Oktober 2015

Buchvernissage

DIE SERIE NIMMT KEIN ENDE. ...

Freitag
23. Oktober 2015

Teilnehmerversammlung (TV)

Freitag
30. Oktober 2015

Michael Schröter, Berlin: Die Geburt der Psychoanalyse aus der nervenärztlichen Praxis

Freud war einer der ersten Spezialärzte für Nervenheilkunde im deutschsprachigen Raum. Er schuf eine Theorie und Praxis, die auf diesen sozialen Ort zugeschnitten war und nur hier entstehen konnte. In der Psychoanalyse verband er sein Forsche

Referenten: Michael Schröter, Berlin

Freitag
6. November 2015

Träume von Kindern und Jugendlichen – Diagnose - Psychotherapie – Geschlechtsunterschiede

Klinische Seminare zum Vortrag: Samstag, 7.11.15 (s. Kurs 15) und Samstag, 18.11.2015 (s. Kurs 18)

Referenten: Hans Hopf, Mundelsheim

Donnerstag
19. November 2015

SMOKE ON THE WATER. Edition Dada.

In dieser Sitzung wird das gegenseitige Verhältnis von Vergangenheit und Gegenwart, Schwere und Leichtigkeit, behandelt, und allenfalls auftretende Probleme und Schwierigkeiten diesbezüglich geheilt....

Freitag
20. November 2015

Mode und Moden

Eine Tagung des Psychoanalytischen Seminars Zürich (PSZ) anlässlich der fünften Preisverleihung von The Missing Link, dem PSZ-Preis für Psychoanalyse und ... weitere Informationen

Freitag
27. November 2015

Forum

Das Forum soll ein Ort sein, an dem Gedanken, Ansichten, Assoziatio-nen zu einem bestimmten psychoanalytischen Thema zur Sprache kom-men können. Ein Ort zum Nachdenken und Debattieren....

Referenten: Organisiert von Rony Weissberg, Ruth Guggenheim, Antoinette Poli, Barbara Langraf, Maya Basman, Tamara Lewin, Natalija Gavrilovic Haustein, David Luzi

Freitag
8. Januar 2016

Ulrike May, Berlin: Was wollte Freud von seinen Schülern und was verlangten sie von ihm?

Am Beispiel zweier Pioniere aus der Frühzeit der Psychoanalyse (Wolfgang Warda und Willhelm Strohmayer).

Referenten: Ulrike May, Berlin

Freitag
29. Januar 2016

Psychoanalytische Familientherapie - oder: Was ist das Subjekt im Inter?

Der Vortrag möchte das beziehungsdynamische Konzept der psychoanalytischen Familientherapie mit dem der Intersubjektivitätstheorie als neuem (?) Paradigma der Psychoanalyse fragend ins Gespräch bringen. Klinisches Seminar zum Vortrag: Samstag, 30.1.2016 (s. Kurs 17)

Referenten: Inken Seifert Karb, Kronberg

Freitag
5. Februar 2016

Teilnehmerversammlung (TV)

Freitag
12. Februar 2016

Peergruppen-Treffen für die TeilnehmerInnen in Weiterbildung Psychoanalytische Psychotherapie

Der Abend dient dem Informationsaustausch sowohl unter den Studierenden...

Mittwoch
2. März 2016

Dozententreffen

Freitag
8. April 2016

Teilnehmerversammlung (TV)

Freitag
15. April 2016

„Sex“ – Vom Sündenfall zur Erlösungshoffnung und zurück

Die wechselhafte Geschichte eines schillernden Begriffs

Referenten: Pierre Passett, Zürich

Freitag
27. Mai 2016

Trieb – Abwehr – Symptom

Spannende und überraschende Einblicke in Wirkung und Wucht der Triebdynamik auf der Basis der psycho-analytischen Theorie der ödipalen Entwicklung und der Triebtheorie von Judith La Soldat anhand von Beispie-len und Beobachtungen

Referenten: Christoph Kappeler, Zürich

Mittwoch
1. Juni 2016

Ressortgruppen-Treffen

Freitag
10. Juni 2016

Holding on; being held; letting go: The relevance of Bion’s thinking for psychoanalytic work with parents, infants and children under five.

This lecture attempts to convey how the ideas of Klein, Bion and Bick underpin psychoanalytically based inter-ventions with parents, babies and young children in the Camden Under Fives’ Service, Tavistock Clinic. Klinisches Seminar zum Vortrag: Samstag 11. Juni 2016 (s. Kurs 15) Vortrag und klinisches Seminar in englischer Sprache.

Referenten: Louise Emanuel, London (Tavistock Clinic)

Donnerstag
23. Juni 2016

Teilnehmerversammlung (TV)

Freitag
24. Juni 2016

Forum

Das Forum soll ein Ort sein, an dem Gedanken, Ansichten, Assoziationen zu einem bestimmten psychoanalytischen Thema zur Sprache kommen können. Ein Ort zum Nachdenken und Debattieren....

Referenten: Organisiert von Rony Weissberg, Ruth Guggenheim, Antoinette Poli, Bar-bara Langraf, Maya Basman, Tamara Lewin, Natalija Gavrilovic Haustein, David Luzi

Freitag
1. Juli 2016

Teilnehmerversammlung (TV)

Donnerstag
7. Juli 2016

Die Manifesta 11 am PSZ

Una Szeemann wird über das Objekt erzählen, das sie für die Manifesta 11 gemacht hat, der Biennale für zeitgenössische Kunst, die am 11. Juni in Zürich eröffnet wird.

Freitag
23. September 2016

Zum Ding

Referenten: siehe Flyer

Samstag
1. Oktober 2016

Der Widerspruch im Subjekt: zum 100. Geburtstag von Paul Parin

Eine Veranstaltung des Psychoanalytischen Seminars Zürich und der Stiftung für Psychotherapie und Psychoanalyse. Voranmeldung notwendig kstettler@bluewin.ch. Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung Vorankündigung Verkauf DVD Während der Veranstaltung wird die DVD "Paul Parin - neugierig bin ich geblieben" zum Verkauf angeboten. Details finden Sie im Flyer zur DVD.

Mittwoch
5. Oktober 2016

Einführung in das PSZ

Freitag
28. Oktober 2016

Teilnehmerversammlung (TV)

Freitag
4. November 2016

Dort/Da: Mediale Räume des Unheimlichen

Referenten: Johannes Binotto, Zürich

Freitag
11. November 2016

Trieb – Abwehr – Symptom. Die ödipale Entwicklung nach der Kastration des Vaters, und deren Folgen bis zum Apollwunsch

Die Enttäuschung der ödipalen Liebeswünsche kulminiert in der Kastration des Vaters und dem Raub. Diese Tat hat weitreichende Folgen in der individuellen psychischen Welt. Im individuellen Umgang damit bilden und verfestigen sich die spezifischen Triebbahnungen und die psychische Abwehrorganisation. Auf der Basis der psychoanalytischen Theorie der ödipalen Entwicklung und der...

Referenten: Christoph Kappeler, Zürich

Freitag
18. November 2016

Paul Klee und die Grenzen des Bildes

Referenten: Ralf Bohn, Dortmund

Mittwoch
23. November 2016

Ressortgruppen-Treffen

Freitag
25. November 2016

Das Berliner Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma Europas

Referenten: Fanny Pfahler, Berlin

Sonntag
27. November 2016

Psychosenmatinée 2016

Die Psychosenmatinée richtet sich an psychoanalytisch arbeitende Kolleginnen...

Freitag
9. Dezember 2016

Was die Psychoanalyse mit der Mode doch am Hut hat

Referenten: Heini Bader, Helena Hermann, Olaf Knellessen, Angelika Oberhauser, Husam Suliman, alle Zürich, alle Missing Link

Referenten: Heini Bader, Helena Hermann, Olaf Knellessen, Angelika Oberhauser, Husam Suliman, alle Zürich, alle Missing Link

Freitag
16. Dezember 2016

Forum

Das Forum soll ein Ort sein, an dem Gedanken, Ansichten, Assoziationen zu einem bestimmten psychoanalytischen Thema zur Sprache kommen können. Ein Ort zum Nachdenken und Debattieren....

Freitag
13. Januar 2017

Schotter. Zur Herstellung einer kleinen psychoanalytischen Literatur

Referenten: Karl Stockreiter, Wien

Freitag
20. Januar 2017

Homophobie, Heterophobie und Selbstanalyse: Erlebnisse, Gefühle und Gedanken rund um einen aufregenden Vortrag

Klinisches Seminar zum Vortrag: Samstag, 21. Januar 2017 (s. Kurs 14)

Referenten: Lothar Schon, München

Freitag
3. Februar 2017

Teilnehmerversammlung (TV)

Freitag
10. Februar 2017

Peergruppen-Treffen für die TeilnehmerInnen in Weiterbildung Psychoanalytische Psychotherapie

Der Abend dient dem Informationsaustausch sowohl unter den Studierenden in Weiterbildung als auch zwischen ihnen und der Weiterbildungskommission. ...

Donnerstag
23. Februar 2017

Älterwerden als Psychoanalytikerin

Referenten: Frau Dr. phil. Katharina Ley, Psychoanalytikerin, Bern

Mittwoch
1. März 2017

Treffen für DozentInnen

Für DozentInnen des SS16 und WS16/17

Freitag
3. März 2017

Den Perversionsbegriff neu denken

Referenten: Ralf Binswanger, Zürich

Mittwoch
8. März 2017

Einführung in das PSZ

Freitag
10. März 2017

„Vater, siehst Du nicht, dass ich verbrenne“.

Referenten: Susann Maria Hempel, Greiz

Freitag
7. April 2017

Teilnehmerversammlung (TV)

Freitag
5. Mai 2017

Ein neuer Blick auf Anna O. / Bertha Pappenheim

Versuch, die Krankengeschichte der Anna O., der legendären Primadonna der Psychoanalyse, im Lichte der vollständigen Lebensgeschichte von Bertha Pappenheim neu zu bewerten.

Referenten: Franz Maciejewski, Heidelberg

Freitag
12. Mai 2017

Freud, die frühen Freudianer und die Universitäten

Referenten: Michael Schröter, Berlin

Freitag
9. Juni 2017

Forum

Das Forum soll ein Ort sein, an dem Gedanken, Ansichten, Assoziationen zu einem bestimmten psychoanalytischen Thema zur Sprache kommen können. Ein Ort zum Nachdenken und Debattieren....

Mittwoch
14. Juni 2017

Ressortgruppen-Treffen

Freitag
30. Juni 2017

Teilnehmerversammlung (TV)

Freitag
7. Juli 2017

Peergruppen-Treffen für TeilnehmerInnen in Weiterbildung Psychoanalytische Psychotherapie

Der Abend dient dem Informationsaustausch sowohl unter den Studierenden in Weiterbildung als auch zwischen ihnen und der Weiterbildungskommission. ...

Referenten: Weiterbildungskommission

Samstag
23. September 2017

Jubiläumsveranstaltung PSZ

40 Jahre Psychoanalytisches Seminar Zürich 10 Jahre The Missing Link

Mittwoch
4. Oktober 2017

Einführung in das PSZ

Samstag
18. November 2017

Institutionsanalyse

Daten: 18. November 2017 10. März 2018 26. Mai 2018 01. September 2018 17. November 2018