Weiblicher und männlicher Ödipuskomplex

Göttingen
Vandenhoeck & Ruprecht
1999

ISBN: 3525014430
Seiten: 231

Autor/-Innen

Bell
Karin/Brech
Elke/Marahrens-Schürg
Christa (HG.)

Abstract

Neue Erkenntnisse zu einem alten Topos Der Ödipuskomplex wird in seinen noch nicht ausgeschöpften Dimensionen von zeitgenössischen Psychoanalytikern untersucht und reflektiert. Der Ödipuskomplex beginnt spätestens mit dem Auseinanderbrechen der Zweieinheit des Kindes mit der Mutter und der Erfahrung der Urszene, aus der das Kind ausgeschlossen ist. Von da an versucht das Kind immer wieder, den Verlust rückgängig zu machen. Das setzt ein kompliziertes Geflecht von Gefühlen in Gang: Schuld, Ohnmacht, Triumph, Bestrafungsangst, Bedürfnis nach Identität. Im weiteren Verlauf des Ödipuskomplexes ergeben sich für Jungen und Mädchen geschlechtsspezifische Unterschiede, die sich sowohl in der Strukturierung der Persönlichkeit als auch in der sexuellen Ausrichtung niederschlagen. Die in diesem Buch versammelten Aufsätze gehen diesen Unterschieden nach; eine besondere Betonung liegt dabei auf der Darstellung des weiblichen Ödipuskomplexes. Mit Beiträgen von: Michael B. Buchholz, Göttingen / Heinrich Deserno, Frankfurt a.M. / Otto F. Kernberg, New York / Vera King, Frankfurt a.M. / Joyce McDougall, Paris / Ethel S. Person, New York / Ute Rupprecht- Schampera, Tübingen / Claudia Sies, Düsseldorf

Signatur

1.2.20/31

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